PET/MRT-Scanner bietet neue Möglichkeiten in der Krebs-Forschung

kszeifert 6 Aug, 2011 19:00

von Radiologieforum, Mittwoch, 6. Juli 2011 um 10:11 Das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) hat seit Beginn dieses Jahres Deutschlands erstes CE-zertifizierte Ganzkörper PET/MRT-Gerät im Einsatz. Die neuartige Technologie vereint zwei klinische bildgebende Verfahren miteinander und ermöglicht kombinierte Untersuchungen des ganzen Körpers. Dies ist insbesondere für die Krebsdiagnostik von großer Bedeutung.

von Radiologieforum, Mittwoch, 6. Juli 2011 um 10:11


 

Das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) hat seit Beginn dieses Jahres Deutschlands erstes CE-zertifizierte Ganzkörper PET/MRT-Gerät im Einsatz. Die neuartige Technologie vereint zwei klinische bildgebende Verfahren miteinander und ermöglicht kombinierte Untersuchungen des ganzen Körpers. Dies ist insbesondere für die Krebsdiagnostik von großer Bedeutung.





Die PET/MRT-Methode (Positronenemissionstomographie / Magnetresonanztomographie) differenziert sich in besonderem Maße gegenüber der bereits seit einigen Jahren etablierten PET/CT-Diagnostik (Positronenemissionstomographie/Computertomographie). Die PET/CT-Methode wird eingesetzt, um die Lage von Tumoren oder Metastasen zu bestimmen und zu untersuchen, wie diese auf eine Therapie ansprechen. Jedoch zeigt das PET/MRT-Verfahren bereits einige deutliche Vorteile: die wesentlich höhere Sensitivität und bessere Weichteil-Kontrastdarstellung des MRT in Kombination mit PET, stellt Gewebeveränderungen bereits in einem deutlich früheren Stadium dar und beschleunigt so deren Erkennung und das Einleiten der Therapie.

 

Quelle: Radiologieforum

 




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