[Stichwortsonntag] Röntgenröhre Bestandteile

Ein Röntgengerät besteht aus verschiedenen Bauteilen. Der Generator dient als Stromlieferant und als Steuerung für die gesamte Röntgenröhre. Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist der Röntgenstrahler. Die strahlen in der Röntgenröhre werden nun in einem Vakuumzylinder erzeugt. In diesem Zylinderbefinden sich die Kathode und Anode. Ein weiterer wichtiger Bestandteil is das Öl welches zur Kühlung, der durch Röntgenstrahlen schnell erhitzenden Anode dient. Als Einstellungshilfen sowie Filterelement dient das Blenden und Filtersystem. Durch das Filtersystem werden niederenergetische Strahlen sowie Streustrahlen herausgefiltert. Das Blenden System ermöglicht ein genaues einblenden auf das gewünschte Objektdetail. Dies verbesserst die Qualität und ist gut für den Strahlenschutz. Mit den Bedienelementen kann man zum Beispiel die Kippung und drehung der Röhre sowie das abschiessen der Röntgenstrahlen erzeugen.

Das Flächendosimeter kann auf die grösse des Lichtvisier reagieren und somit Strahlensparen.  Es errechnet das Dosisflächenprodukt. Das Lichtvisieraustrittfenster ermöglicht das nur das Nutzstrahlenbündel durchgelassen wird.

Durch die nutzung einer Glühkathode werden Röntgenstrahlen erzeugt. Durch sie werden freie Elektronen an einer Glühkathode mittels Heizstrom (mAs) erzeugt. Durch die Hochspannung (kV) werden die Elektronen nun beschleunigt. Schliesslich werden die Elektronen an der Anode  abgebremst. Die Hochspannung zur Elektronenbeschleunigung bestimmt bei vorgegebenem Anodenmaterial die Qualität der Strahlung. Die Stromstärke am Glühwendel bestimmt die Anzahl der freien Elektronen und somit die Quantität der Strahlung. Die Quantität bestimmt die Dosisleistung die ein Patient erhält. Die Belichtung rechnet man also durch kV*mAs aus. Wenn man nun z.b.: für ein Bild eine gleiche Belichtung haben will, aber die kV  senkt muss man gleichzeitig die mAs erhöhen.

Die Kathode besteht aus einem Wolframglühwendel. Ihre Temperatur beträgt ungefähr 1700°C bei Erwärmung. Beim letztendlichen Schuss liegt sie dann bei 2200-2500°C. Diese Erwärmung vorher ist notwendig damit die Erhöhung nicht aufeinmal sehr hoch wird und sich das Material besser an die spätere endtemperatur gewöhnen kann. In der Kathode ist eine Gittersteuerung sowie ein Wehnelt Zylinder. Dieser Wehnelt Zylinder erzeugt eine Bündelung und Ausrichtung der Elektronen auf die Anode. Um die Glühdrahtspirale befindet sich eine Hülle.

Zuletzt geändert: 

Samstag, 16 November, 2013 - 19:00

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