Notice: Undefined variable: authorName in /www/htdocs/w00d881f/www.mta-r.de/produktiv/site/templates/_function.inc on line 143
Aufklärung MRT - MTA-R.de Aufklärung MRT - MTA-R.de

Aufklärung MRT

08 Jan 2015

Hallo,
weiß jemand ob die Aufklärung für MRT verpflichtend vom Arzt durchgeführt werden muss oder ob der Arzt sie an die/den MTR deligieren kann? Wie sieht es aus, wenn der Patient auch Kontrastmittel bekommt?

Antworten

Antworten

Tina (nicht überprüft) vor 4 Jahre 0

Hallo Tari,die Aufklärung gehört zu den nicht-delegierbaren ärztlichen Tätigkeiten und kann NICHT an eine MTRA übertragen werden.MTRA dürfen mit dem Patienten den Aufklärungsbogen durchgehen, mehr aber auch nicht. Unterschrieben werden muss der Bogen vom Arzt. Er/Sie trägt dann auch die Verantwortung dafür. Das ist unabhängig von einer KM-Gabe oder einer nativen MRT. Natürlich kannst du den Patienten fragen, ob er weiter Fragen hat oder noch mit einem Arzt sprechen möchte. Will er das nicht, würde ich mir das schriftlich auf dem Bogen bestätigen lassen.Und es ist richtig, dass dem Patienten aktiv eine Kopie des Aufklärungsbogens angeboten werden muss. Wenn der Patient den Bogen bekommt und keine Arztunterschrift darauf zu finden ist, kann es sein, dass der Arzt ein Problem bekommt...Eine Kopie soll deswegen angeboten werden, damit ein Arzt nicht später seine Unterschrift einfügen kann.In der Praxis sieht es meist anders aus. Bislang gilt "Wo kein Kläger, da kein Richter".Wenn der Arzt mit dem Patienten nicht sprechen möchte ist das sein Problem. Wenn du allerdings das Arztgespräch nicht anbietest, bekommst du einen Teil der rechtlichen Verantwortung. Das gilt insbesondere bei Erstuntersuchungen. Kommen Patienten immer wieder zu den gleichen Untersuchungen, kann die Aufklärung auch "aufgeweicht" werden.Vor zwei Jahren gab es dazu mal einen großen Artikel in der RöFo.Ich hoffe die Antwort hilft weiter.Viele GrüßeTina

Bianca vor 5 Jahre 0

Hallo Tari,bei uns bekommt der Patient einen Aufklärungs- und Fragebogen zum Ausfüllen vor der Untersuchung ausgehändigt und gibt mit seiner Unterschrift sowohl das Einverständnis für die Untersuchung als auch sein Ok, daß er alles verstanden hat. Wenn dem nicht so ist, so beantworten wir MTA's die restlichen Fragen.Der Patient erhält eine Kopie vom Aufklärugsbogen. Bei Kontrastmitteluntersuchungen muß vorher der Arzt mit seiner Unterschrift einwilligen, ggf. auch Aufklären! Ich habe gehört, daß es in manchen Kliniken auch die MTA's übernehmen, aber bei uns ist das nicht so.Gruß, Bianca