Krebs-Forschung

PET/MRT-Scanner bietet neue Möglichkeiten

Karl-Heinz Szeifert 6 Aug, 2011 19:00

Das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) hat seit Beginn dieses Jahres Deutschlands erstes CE-zertifizierte Ganzkörper PET/MRT-Gerät im Einsatz.

Die neuartige Technologie vereint zwei klinische bildgebende Verfahren miteinander und ermöglicht kombinierte Untersuchungen des ganzen Körpers. Dies ist insbesondere für die Krebsdiagnostik von großer Bedeutung.

Die PET/MRT-Methode (Positronenemissionstomographie / Magnetresonanztomographie) differenziert sich in besonderem Maße gegenüber der bereits seit einigen Jahren etablierten PET/CT-Diagnostik (Positronenemissionstomographie/Computertomographie). Die PET/CT-Methode wird eingesetzt, um die Lage von Tumoren oder Metastasen zu bestimmen und zu untersuchen, wie diese auf eine Therapie ansprechen. Jedoch zeigt das PET/MRT-Verfahren bereits einige deutliche Vorteile: die wesentlich höhere Sensitivität und bessere Weichteil-Kontrastdarstellung des MRT in Kombination mit PET, stellt Gewebeveränderungen bereits in einem deutlich früheren Stadium dar und beschleunigt so deren Erkennung und das Einleiten der Therapie.

Quelle: Radiologieforum

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