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MTA-R.de

Wir bieten dir regelmäßig Informationen in den Bereichen Radiologie, Strahlentherapie und Nuklearmedizin.
Seit Februar 2011 bauen wir unsere Angebote immer weiter aus und sind die größte deutschsprachige Community für MTAR's.


Vorhaben

Wir möchten die erste Anlaufstelle für Medizinisch Technische Assistenten in der Radiologie im Internet werden. Um das zu erreichen arbeiten wir regelmäßig an unseren Angeboten und sind auf die Mithilfe unserer Leser angewiesen. Derzeit umfasst unser Angebot einen Newsblog, Eventkalender, Stellenmarkt, Downloadbereich und Bildergallerie.


Geplant

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Sind sie Schwanger? Nein.

Sind_sie_Schwanger

Das Röntgen während der Schwangerschaft ist nur in absoluten Ausnahmefällen genehmigt, einer davon wäre gegeben wenn die Mutter in Lebensgefahr schwebt. Aus diesem Grund muss eine Frau vor einer Röntgenuntersuchung bestätigen das sie nicht Schwanger ist, kann sie das nicht wird in der Regel ein Schwangerschaftstest angeordnet. Das es jedoch auch Patientinnen gibt die mit dieser Frage viel zu leichtsinnig umgehen zeigt uns die Praxis wie wir in diesem Beitrag sehen können…

Was fällt uns beim betrachten der beiden Röntgenbilder auf? Es handelt sich um die Lendenwirbelsäule, jedoch ist auf der ap Aufnahme schnell zu erkennen das sich noch mehr auf diesem Bild verbirgt.

Wir sehen hier eine junge Frau, die bis zu der konventionellen Röntgenaufnahme, nicht wusste das sie Schwanger ist.

lws-schwanger_0
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Wie kann sowas passieren? Das fragte ich mich als ich diese Aufnahmen sah. Ein geschultes Auge kann erkennen das die Schwangerschaft schon länger bestehen muss, der Fötus ist schon gedreht und sehr weit ausgebildet, die Knochenstruktur ist vollständig vorhanden. Ist also das Klinikpersonal schuld, hat man nicht aufgeklärt, nicht gefragt?

Die Antwort an sich ist, die Patientin wusste es einfach nicht und somit lässt es mich überlegen, ob den wirklich die reine Frage nach Schwangerschaft reicht?

Avatar of Adrian Adamiok

Autor: Adrian Adamiok

Ich bin angestellt im Klinikum Fulda als MTAR. Ich besuchte die Schule für technische Assitenten in der Medizin in Fulda. Ich habe viel Spaß an dem Thema der Radiologie und deswegen kümmere ich mich seit 2007 als Admin, zusammen mit Sebastian um diese Community.

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2 Kommentare

  1. Avatar of K-H. Szeifert K-H. Szeifert
    Aug 09, 2012 @ 20:18:05

    Adam Ludwig posted a new activity comment 1 day, 3 hours ago

    Faszinierend, die Macht der Ignoranz bzw. Verdrängung auf Seiten der Mutter Bei der MTA finde ich seltsam, das diese nicht den Zustand der Mutter erkannt hat, bzw. scheinbar nicht die a.p. -Aufnahme angeschaut hat, bevor sie seitlich geröntgt hat. Ich denke, praktikabel bleibt aber nur die ”reine Frage”, jedoch auch schriftlich fixiert (s.u.).
    Ich möchte auch darauf hinweisen, das diese aus meiner Sicht auch falsch bzw. nicht gewissenhaft genug gestellt werden kann. Eine oktruierende Frage ”Sie sind nicht schwanger, oder?” finde ich zu sehr auf eine bestimmte Antwort hingeführt. Auch sollte man immer auf eine schriftliche Einverständniß bestehen! Ein schnelles Hinhalten dieser mit den Worten ”Bitte unterschreiben” finde ich jedoch auch nicht wegweisend. Auch hier ist ein der Wichtigkeit der Unterschrift angepaßtes Verhalten wichtig; d.h. die Patientin sollte wenigstens durchlesen dürfen was Sie denn unterschreibt.
    Einem unernsten Spruch der Patientin (”Ach, das weiß ich jetzt nicht sooo genau”) sollte am besten mit dem Hinweis begnet werden, das man Sie im Zweifel nicht röntgt und sie sich somit erstmal einen Schwangerschaftstest besorgen sollte. Das führt doch meist zu einem größeren Verständniß der Patientin für die Ernsthaftigkeit der Frage.

    Anmerkung dazu:
    Hierzu verweise ich auch gerne nochmals zu dem Artikel: Vorm Röntgen! – Wer stellt die Frage nach Schwangerschaft?
    http://www.mta-r.de/fachgebiet/radiologie/2011/09/das-kreuz-mit-der-frage-nach-der-schwangerschaft-vor-dem-rontgen/

    Antworten

    • Avatar of elba elba
      Aug 10, 2012 @ 20:08:06

      Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass man der Patientin die Schwangerschaft nicht angesehen hat. Die Bildqualität der beiden Aufnahmen lässt darauf schließen, dass die Patientin nicht übergewichtig war und der Babybauch nicht von Fett umgeben gewesen sein kann, also nicht “kaschiert” wurde. Da das Kind auf der Aufnahme schon sehr weit entwickelt ist, hätte man doch diese typische Vorwölbung im Bauchbereich sehen müssen…

      Antworten

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