Kleine Kinder benutzen statt ihrer Hände in den ersten beiden Lebensjahren häufig lieber den Mund, um die Welt um sich herum zu erkunden.
Da passiert es leicht, dass so ein Gegenstand dann verschluckt wird.
Auch Erwachsene nutzen ihren Mund häufig “zweckfremd”. Oft wird zum Beispiel zwischen den Lippen ein Gegenstand nur kurz festgehalten. Dass es dabei auch mal zum Verschlucken kommen kann, bedenken die wenigsten.
Wenn es dann doch passiert ist, geht`s dann meist auf schnellstem Wege zur nächsten Notfallambulanz.
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Bei gesunden Menschen im Erwachsenenalter ist das Verschlucken eines Fremdkörpers oder sogar dessen Steckenbleiben in der Speiseröhre eher unwahrscheinlich. Aber kleine Kinder benutzen statt ihrer Hände in den ersten beiden Lebensjahren häufig lieber den Mund, um die Welt um sich herum zu erkunden. Etwa 50 Prozent der Fälle von verschluckten Gegenständen ereignen sich in diesem Alter.
Auch Erwachsene nutzen ihren Mund häufig “zweckfremd”. Oft wird z.B. zwischen den Lippen ein Gegenstand nur kurz festgehalten. Dass es dabei auch mal zum Verschlucken kommen kann, bedenken wenige. Sind Kinder in der Nähe, sollten die Erwachsenen mit gutem Beispiel vorangehen und statt des Mundes besser die Hände zum Festhalten von Nägeln, Reißzwecken, Büroklammern, etc. gebrauchen.
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Low Dose Aufnahme zur Lokalisation einer verschluckten Metallkugel
Fallbeispiel:
Patient: 6-jähriges Mädchen
Anamnese: Beim Spielen Metallkugel verschluckt
Fragestellung: Lokalisation des Fremdkörpers
Durchführung: Abdomen pa im Stehen. (Geht natürlich auch im Liegen). Fragestellungsabhängige digitale Low-Dose-Aufnahme.
Aufnahmeparameter:
(mit Fuji CR Speicherfolie)
ohne Raster
Spannung: 100 kV
mAs-Produkt: 0,5 mAs
Zusatzfilter 1 mm Al + 0,2 mm Cu
Dosis-Flächen-Produkt: 1,15 µGym²
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Dass übermäßiger Alkoholkonsum zuweilen auch mal in Kliniken endet kann, ist ja durchaus bekannt.
So auch in diesem Falle, als zu später Nachtstunde ein stark alkoholisierter Mann von seinen Kumpels direkt von einer Party kommend in der Notfallambulanz einer Klinik vorgestellt wurde.
Er hätte versehentlich vor einer halben Stunde den Kronkorken einer Bierflasche verschluckt und dieser stecke jetzt im Halse. Entsprechende Fremdkörpergefühle waren vorhanden.
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“Aua” Brett an Fuß genagelt
Kein “Brett vorm Kopf” dafür aber ein “Brett am Fuß” hatte dieser Patient, der in die Notfallaufnahme eingeliefert wurde.
Auf seiner Baustelle trat der nur mit dünnen Sportschuhen geschützte Hobby-Handwerker auf ein Brett mit einem Nagel. Die Ersthelfer sägten zunächst mit einer Stichsäge das Brett vorsichtig vor und hinter dem Fuß des Patienten ab und organisierten dann den Krankentransport ins Krankenhaus.
Nach dem Röntgen – was etwas schwierig war, da Schuh und Brett noch am Fuß – wurde das Brett samt Nagel einfach wieder herausgezogen. Schuhe und Strümpfe ausgezogen. Wunde desinfiziert und verbunden. Der Patient nach ambulanter Behandlung entlassen. Das Brett mit dem Nagel wollte er dann aber doch nicht als Souvenir mit nach Hause nehmen. (weiterlesen …)
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Ein Fremdkörper in Anus und Rektum, häufig auch rektaler Fremdkörper genannt, ist ein meist durch den After in den Mastdarm (Rektum bzw. lat. Rectum) eingeführter und dort befindlicher Gegenstand. Er kann klinisch relevant werden, wenn er sich vom Patienten nicht in der vorgesehenen Weise problemlos wieder entfernen lässt.
Es gibt keine zuverlässigen Daten über die Häufigkeit von klinisch relevanten rektalen Fremdkörpern. Sie dürfte langfristig betrachtet zugenommen haben und ist in jüngster Zeit ein häufiger zu beobachtendes Phänomen. Die Dunkelziffer ist vermutlich sehr hoch.
Fremdkörper in Anus und Rektum finden sich bei Männern erheblich häufiger als bei Frauen. Das Geschlechterverhältnis beträgt ungefähr 28:1. Eine Metastudie aus dem Jahr 2010 kommt zu einem Geschlechterverhältnis von ungefähr 37:1. Das Durchschnittsalter der Patienten lag bei 44,1 Jahren…. (weiterlesen …)
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Kurze Fallbeschreibung:
Pat weiblich 25 J. mit emonotial instabilen Persönlichkeitsstörung (Borderline-Syndrom) wird aus einer psychiatrischen Klinik wiederholt in der Notfallambulanz vorgestellt, weil sie aus inneren Spannungs und Druckgefühl unter anderem metallische Gegenstände (Kettenanhänger, Löffelstiele, Batterien, Brillenbügel und Glasscherben) verschluckt hat. Trotz Beobachtung und Fernhaltung solcher Utensilien aus dem Umfeld der Patientin, gelang es ihr immer wieder an diese Gegenstände zu gelangen und sie zu verschlucken.
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