Die Grundlagen der PET-CT

schlumpfinchen 13 Sep, 2012 08:00

MTR-A.de startet heute mit einem ausführlichen neunteiligen Bericht von Astrid Marquart.  Diesmal  über die PET-CT.  EinleitungDie Positronen-Emissions-Tomographie (PET) ist ein bildgebendes Verfahren der Nuklearmedizin, das Schnittbilder von lebenden Organismen erzeugt, indem es die Verteilung einer schwach radioaktiv markierten Substanz (Radiopharmakon) im Organismus sichtbar macht und damit biochemische und physiologische Funktionen abbildet (funktionelle Bildgebung). 

SPECT - Bilddarstellung

schlumpfinchen 26 Jun, 2012 09:00

Single-Photon-Emissionscomputertomographie (Teil 6)6. BilddarstellungDie rekonstruierten SPECT-Daten werden als transversale, sagittale und coronare Schnitte dargestellt.Dabei können die Schichten als MPR-Darstellung (Multiplanare Reformation) gezeigt werden. Das hilft den Betrachter bei der anatomischen Orientierung, da er zum Beispiel über die Maussteuerung durch Vor- und Zurückfahren das Bild mit der klarsten Darstellung des Befundes findet. ...

SPECT - Schwächungskorrektur

schlumpfinchen 19 Jun, 2012 09:00

Single-Photon-Emissionscomputertomographie (Teil 5)5.1 Rechnerische Schwächungskorrektur nach ChangBei der Schwächungskorrektur nach Chang wird eine Maske mit einem bestimmten Schwächungskoeffizienten über die Schnitte gelegt, die die Zählraten im Zentrum des Aufnahmeobjektes je nach Abstand zum Aufnahmerand erhöht und dadurch den Zählratenverlust durch längeren Weg ausgleicht.Diese Methode kann man aber nur in Körperbereichen anwenden, die eine homogene Dichte besitzen, z.B. bei der Hirn-SPECT.

SPECT - Bildberechnung / Rekonstruktion (2)

schlumpfinchen 12 Jun, 2012 09:00

Single-Photon-Emissionscomputertomographie4. 2 Iterative Rekonstruktion (OSEM)Bei der iterativen Bildrekonstruktion werden die Aktivitätsprofile künstlich erzeugt und mit den gemessenen tatsächlichen Aktivitätsprofilen iterativ (sich wiederholend) verglichen. Der Prozess wird so lange wiederholt, bis die angenommenen und gemessenen Werte übereinstimmen. Dieses Verfahren benötigt eine hohe Computerleistung, die bei den heutigen Rechnern gewährleistet ist.Die iterative Rekonstruktion ist heute in der Nuklearmedizin das gängige Rekonstruktionsverfahren, weil die Bildqualität besser ist als bei der gefilterten Rückprojektion. ...

SPECT - Bildberechnung / Rekonstruktion (1)

schlumpfinchen 5 Jun, 2012 09:00

Single-Photon-Emissionscomputertomographie4. Bildberechnung / Rekonstruktion4.1 gefilterte RückprojektionUm die einzelnen Aktivitätsprofile als Schichtbilder darstellen zu können, müssen die gemessenen Aktivitätsprofile in die Schicht rückprojiziert werden. Die Überlagerung aller Rückprojektionen ergibt ein räumliches Abbild der ursprünglichen Aktivitätsverteilung. ...

SPECT - Messprinzip und Aufnahmearten

schlumpfinchen 29 May, 2012 09:00

Single-Photon-Emissionscomputertomographie 2. Messprinzip a. Transmissions-CT:Bei der Computertomographie wird ein Röntgenfächerstrahl nach Durchstrahlung des Patienten von einem Detektorring gemessen. Röntgenröhre und Detektorring rotieren um 360 Gradb. Emissions-CT:Bei der SPECT wird die aus dem Patienten austretende Strahlung von einen oder mehreren Kameraköpfen gemessen. Die Kameraköpfe rotieren um 360 Grad.

SPECT - Definitionen

schlumpfinchen 22 May, 2012 09:00

MTA-R.de startet heute erneut eine umfangreichere  Artikelserie. Diesmal über die SPECT . Das Script hierzu wurde uns wieder freundlicherweise von Astrid Marqart von der MTAE Esslingen zur Verfügung gestellt.Single-Photon-Emissionscomputertomographie 1. Definition  ... 

[Stichwortsonntag] Streustrahlung Nuklearmedizin

adrianadamiok 1 Apr, 2012 10:00

Streustrahlung tritt immer dann auf, wenn Strahlung auf Materie trifft. In der konventionellen radiologischen Diagnostik legt sich die Streustrahlung wie eine homogene Zusatzbelichtung über das gesamte Absorptionsbild und führt damit zu einer Kontrastminderung. Auch in der Nuklearmedizin verschlechtert die Streustrahlung den Bildkontrast. Da die Richtung der gestreuten Photonen nicht mit der Richtung der Primärphotonen übereinstimmt, führt die Streustrahlung zu einer Verschlechterung des Kontrasts im szintigraphischen Bild. In der Röntgendiagnostik wird der Patient von außen durchstrahlt. Hauptursache für die Entstehung von Streustrahlung ist dort der Patient. Man wirkt diesem Phänomen durch Streustrahlenraster entgegen, die mit der Divergenz der punktförmigen Strahlenquelle übereinstimmen.

SPECT - Zusatzaufnahme nach Knochenszintigraphie

elgrey 31 Aug, 2011 20:12

Eine planare Ganzkörperaufnahme in Scantechnik (ap/pa) (siehe Titelbild) mittels 99m-Tc-Phosphonate/Phosphate gilt heute als Standard bei der Knochenszintigraphie und wird entsprechend der Leitlinie der deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin als Teil des Tumor-Stagings sehr oft angefordert.Als Zusatzaufnahme wird eine SPECT (Single-Photon-Emissionscomputertomographie) durchgeführt. Im Vergleich zur statischen gezielten Einzelaufnahmen oder schrägen Proektionen liefert die SPECT-Aufnahme mehr diagnostisch bedeutende Informationen.Basierend auf dem Prinzip der Szintigrafie, wird dem Patienten zu Beginn der Untersuchung ein Radiopharmakon (ein Radionuklid oder eine mit einem Radionuklid markierte Substanz) verabreicht, meist als Injektion in eine Armvene. Die verwendeten Radionuklide emittieren Gammastrahlung, die mit Gammakameras detektiert wird. Eine oder mehrere solcher Kameras rotieren um den Körper und detektieren die emittierte Strahlung aus unterschiedlichen Raumrichtungen. Aus diesen planaren Aufnahmen (sog. Projektionen) lässt sich mittels inverser Radontransformation wieder auf die Verteilung des Radiopharmakons im Körperinneren zurückschließen und diese anschließend z. B. als Schnittbilder durch den Körper darstellen. Im Gegensatz zu 'statischen' SPECT-Untersuchungen, bei denen nur die Verteilung des Radiopharmakons zu einem Zeitpunkt bestimmt wird, gibt es auch sog. 'dynamische' Untersuchungen, wobei man durch wiederholte Messungen im Abstand von Minuten, Stunden oder Tagen zu einer Beurteilung der zeitlichen Änderung der Radioaktivitätsverteilung gelangt (z. B. mit 133Xe).