Einführung in die Kernspintomographie - Teil 1

darmal 22 Sep, 2011 10:00

Bei der Magnetresonanztomographie handelt es sich um ein Schnittbildverfahren, welches auf dem sogenannten Resonanzphänomen basiert. Die  Grundlagenforschungen auf diesem Gebiet wurden von Felix Bloch und Edward Purcell durchgeführt(1952 Nobelpreis für Physik).Voneinander unabhängig,  fanden beide heraus, dass eine Hochfrequenzwelle geeigneter Frequenz von einem elektrisch geladenem Teilchen absorbiert und anschließend ausgesendet werden kann. Dieses Phänomen bezeichnet man in der Physik  als Resonanz. Die für die Kernspintomographie in Frage kommendes Isotop, ist der H1 - Wassersoff, mit einem Proton im Kern und einem Elektron in der Atomhülle. Aufgrund höchster Konzentration vom H1 - Wasserstoff in unserem Körper, ist sein Proton unser bildgebendes Element.Das Proton ist ein positiv geladenes Kernteilchen mit einer Masse von ungefähr 1,6*10-27kg. Es rotiert um die eigene Achse, und  besitzt somit einen " Spin " . Das Proton baut durch seine Eigenschaften ein elektromagentisches Feld auf, ähnlich dem eines kleinen Magneten. Durch äußere Einflüsse, wie das eletromagnetische Feld eines Magneten, reagiert das Proton mit einer Ausweichbewegung, das man in der Fachsprache als Präzession bezeichnet. Um ein besseres Verständnis für die Präzession zu erhalten, wird in der Literatur der Kreißel als Analogie benutzt.