Personalplanung MRT und CT?

Uwe Heinemann 01 Aug 2018

Mit wie vielen MTRA sollte ein CT und oder ein MRT Arbeitsplatz besetzt sein? Gibt es irgendwo in der Literatur vielleicht sogar schriftlich formulierte Richtlinien zu diesem Thema?

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Karl-Heinz Szeifert vor 4 Monate 0

Hallo Uwe,
leider kann ich hierzu auch nicht mehr sagen, wie Prof. Ewen Dir bereits zu Deiner Anfrage im Forum-Roev.de am 27.06.2018 bereits geschrieben hat.
Auch ich finde keine Richtlinie oder Literatur über dieses Thema.
Nur soviel: Je optimaler das Gerät besetzt ist, um so mehr Untersuchungen wird man natürlich pro Zeiteinheit durchführen können.
Wie eine optimale Besetzung dann aussieht wird man dann wohl selbst herausfinden müssen.

Ulrike vor 1 Monat 0

Lieber Uwe,
das hängt stark vom PatientInnendurchsatz, der Dauer der Protokolle, der Kompetenz des Personals, der Untersuchungskategorien, etc. ... ab.
Ein/e gute/r RT (MRTA) kann in der MRT /CT grundsätzlich den Durchsatz pro Tag alleine bespielen, sofern die Untersuchungen gut geblockt und zeitlich auf die Protokolle optimiert sind.
D.h. je nach Standardisierung im Institut (Knie, WS, Schädelprotokolle, ...) hängt davon die Blockung der Untersuchungen ab, die Zeiteinteilung pro Pat., etc.
Hilfreich sind in der "Kernzeit" 2 MTA-R, die in Roatation arbeiten (1 bereitet den nächsten, KM, Spulen, ... vor, der andere ist für das Scanprotokoll, die Kommunikation mit dem Arzt, die Doku, ... zuständig).
Üblich ist auch - bei 2 Geräten (z.B. CT & MR, oder 2 MR,...) 3 MTA-R (RT) zu planen ( einer jeweils für die Untersuchungsdurchführung, 1 für die Vorbereitung und Nachsorge der Pat.).
Das hängt alles stark von der Planung und Organisation ab. Mit 3 MTA-R für 2 Tomographen und guter Durchplanung ist eine 15 min PatientInnen-Einteilung an beiden Geräten möglich - je nach Untersuchungsart (einfache, standardisierte Untersuchungen).
Hängt auch stark von der "zeitoptimierten" Reaktion und Kommunikation der Radiologen ab.
lg