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MTA-R.de

Wir bieten dir regelmäßig Informationen in den Bereichen Radiologie, Strahlentherapie und Nuklearmedizin.
Seit Februar 2011 bauen wir unsere Angebote immer weiter aus und sind die größte deutschsprachige Community für MTAR's.


Vorhaben

Wir möchten die erste Anlaufstelle für Medizinisch Technische Assistenten in der Radiologie im Internet werden. Um das zu erreichen arbeiten wir regelmäßig an unseren Angeboten und sind auf die Mithilfe unserer Leser angewiesen. Derzeit umfasst unser Angebot einen Newsblog, Eventkalender, Stellenmarkt, Downloadbereich und Bildergallerie.


Geplant

In der Pipline befinden sich noch etliche Features die darauf warten veröffentlicht zu werden. So zum Beispiel auch unsere Produktdatenbank zu Büchern, Geräten und Zubehör mit einem Bewertungssystem. Hierfür suchen noch freiwillige helfer, melde dich doch bitte über unser Kontaktformular.

Unterstützung

Das Projekt wird von Adrian Adamiok und Sebastian Preisner betreut und aufgebaut. Beide sind Berufstätige MTAR und unterhalten die Webseite in ihrer Freizeit. Um die Kosten zu deken, die solch ein Projekt aufbringen sind wir auf Sponsoren, Werbepartner und Spenden angewiesen.

Fragen / Hilfe

Du hast Fragen zu MTA-R.de oder willst noch mehr erfahren? Dann helfen dir diese Links vielleicht weiter:



Wilhelm Conrad Röntgen – Leben und Wirken (Teil 1)

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Am 8.11.1895 – also vor 116 Jahren entdecke Wilhelm Conrad Röntgen, die von ihm so genannten „X-Strahlen!

Wilhelm Conrad Röntgen (* 27. März 1845 in Lennep, heute Stadtteil von Remscheid; † 10. Februar 1923 in München) war ein deutscher Physiker. Er entdeckte am 8. November 1895 im Physikalischen Institut der Universität Würzburg die nach ihm benannten Röntgenstrahlen; hierfür erhielt er 1901 als erster einen Nobelpreis für Physik. Seine Entdeckung revolutionierte u. a. die medizinische Diagnostik und führte zu weiteren wichtigen Erkenntnissen des 20. Jahrhunderts, z. B. der Entdeckung und Erforschung der Radioaktivität.

Als einziges Kind des Tuchfabrikanten Friedrich Röntgen und dessen Frau Charlotte Constanze, geborene Frowein, wurde Wilhelm Conrad Röntgen am 27. März 1845 in Lennep, das heute zu Remscheid gehört, geboren. Aus wirtschaftlichen Gründen zog die Familie 1848 nach Apeldoorn in die Niederlande.

Von 1861 bis 1863 besuchte Röntgen die Technische Schule in Utrecht. Aus disziplinarischen Gründen, weil er irrtümlich für den Urheber einer Karikatur seines Klassenlehrers gehalten wurde, verwies man ihn ohne Abitur von der Schule.

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Die Geschichte der Angiographie von 1896 bis heute

erste Angiograghie 1896 (Hand einer Leiche)

Bereits wenige Monate nach der Entdeckung der Röntgenstrahlen im November 1895,welche  das diagnostische und therapeutische Dasein der Medizin entscheidend veränderten, begann mit der Entwicklung der Technik der Gefäßdarstellung auch schon die Geschichte der Angiographie.

Die erste Angiographie wurde bereits im Januar 1896 also 2 Monate nach der Entdeckung der Röntgenstrahlung durchgeführt. Anfänglich war dies jedoch nur an Leichen möglich, da kein für den Menschen geeignetes Kontrastmittel verfügbar war. Bei dieser ersten Visualisierung von Gefäßen wurde die sogenannte Teichmann-Paste verwendet, eine Mischung aus Kreide, Zinnober und Steinöl.

Bis zur Veröffentlichung von Berichten über Angiographien am lebenden Menschen 1923 folgte dann ein längerer Weg mit Versuchen an weiteren anatomischen Präparaten und Versuchstieren.
Die erste Angiographie der unteren Extremität wurde nach der Entwicklung geeigneter Kontrastmittel 1924 in Amerika durchgeführt.

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Röntgenreihenuntersuchung an Schirmbildgeräten

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Röntgenreihenuntersuchung des Thorax an Schirmbildgeräten  (1939-1983)

Die Älteren unter uns kennen sie vielleicht noch: Die Röntgenreihenuntersuchung. Man bekam eine amtliche Einladungskarte mit der Aufforderung sich an einem bestimmten Termin an einem bestimmten Ort einzufinden und an der Untersuchung teilzunehmen. Oft war dieser Ort die Turnhallen der örtlichen Schule, oder es war der “Röntgenbus” – in der ehemaligen DDR der “Röntgenzug” – der auf einem öffentlichen Platz geparkt war.

Man wurde aufgefordert metallische Gegenstände im Oberkörperbereich zu entfernen und wartete  in einer Schlange vor dem Röntgengerät bis man an der Reihe war. Dann wurde man positioniert, musste kurz die Luft anhalten – und das war’s! Bis zu 300 vorbereite Probanden je Stunde konnten so von einem eingespielten Team pro Gerät untersucht werden.

Die Röntgenreihenuntersuchung (RRU) war die von 1939 bis 1983 praktizierte systematische Untersuchung der Bevölkerung mit Röntgengeräten zur Früherkennung von Lungentuberkulose und anderen Krankheiten des Brustkorbes, mit verpflichtender Teilnahme auf jeweiliger Landesebene.

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Alte Film-Clips zum Thema Röntgen

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Wie schon mehrfach auf MTA-R.de berichtet, wurde nach der Entdeckung der Röntgenstrahlen diese neue Technik bis weit in das zwanzigste Jahrhundert sehr leichtsinnig und übertrieben angewendet.

Teils zum Schmunzeln – teils aber auch zur kritischen Nachbetrachtung darüber, wie leichtfertig man früher mit Röntgenstrahlung umging, möchten wir Euch heute vier Videos vorstellen, die dies eindrücklich unterstreichen.

Der erste Clip ist ein Stummfilm aus den 1920er Jahren und zeigt mittels Pedoskop, wie damals auf falsches Schuhwerk hingewiesen wurde.

 

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Spielzeug anno dazumal: Märklin-Rö-Einrichtung 1912

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“Am 8. November 1895 entdeckte Wilhelm Conrad Röntgen eine Strahlenart, die er erst “X”-Strahlen nannte. Diese Strahlungsart ist in der Lage, durch Materie hindurchzugehen. Die Strahlung erzeugt eine Schwärzung von Photoplatten und sie kann ebenso zum Aufleuchten von fluoreszierendem Material führen. Da die Durchlässigkeit für die Strahlung von der Art der Materie abhängt, war es nun möglich, den Aufbau von untersuchter Materie darzustellen.

Die (Röntgen)-Bilder, die Röntgen als Beweis seiner Entdeckung veröffentliche, lösten eine unglaubliche Welle der Verwunderung und Begeisterung in der Gesellschaft aus. Das Verlangen, in den eigenen Körper hineinschauen zu können, machte die neue technische Errungenschaft zur eigentlichen Attraktion.

Die Schädlichkeit der bereits ab 1896 als Röntgenstrahlen bezeichneten Strahlungsart wurde lange Zeit nicht erkannt.

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Radium Girls und die Farbe UNDARK

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Die Radium Girls waren eine Gruppe von weiblichen Fabrikarbeitern, die sich durch ihre Arbeit eine Strahlenvergiftung zugezogen haben.

Ihre Aufgabe war das Bemalen von Ziffernblättern von Uhren mit  Leuchtfarbe für die United States Radium Corporation in Orange (New Jersey) ab dem Jahre 1917.

Die Leuchtfarbe mit dem Namen  “Undark” wurde im Jahr 1915 von Dr. Sabin von Sochocky erfunden .

„Undark“ war eine Mischung von Kleber, Wasser und Radiumpulver. Neben  Ziffernblättern von Uhren wurden auch Lichtschalter, Puppenaugen, Fischköder, Kompasse, aeronautische Instrumente, Hausnummern und  Nummern von Theatersitzen mit ihr bemalt.

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