Ab Morgen dreht sich in ganz Europa wieder alles um König Fußball. Die Fußball EM 2012 beginnt und wird die Nation wieder in zwei Hälften spalten – die der Fußballfans und die der Fußballignoranten. Während die erstgenannte Gruppe, außer zum Thema Fußball kaum anzusprechen sein wird, ist für die letztgenannte Gruppe diese Zeit der multimedialen Berichterstattung meist nur grausam und unerträglich.
Das wird natürlich auch Auswirkungen auf die Webseite von mta-r.de haben. So befürchten die Macher der ersten deutschen Community für medizinisch-technische Assistenten in der Radiologie einen erheblichen Rückgang der Besucherzahlen ihrer Web-Seite während der Dauer der Europameisterschaft. Denn, so die Argumentation: Welchem Fußballfan interessiert in dieser Zeit die Röntgenverördnung, oder die Grundlagen der Strahlenphysik, oder gar die Hodenkapsel? Ja – selbst die stets sehr gut frequentierten Seiten des “Rätselhaften Röntgen-Ratespiels” dürften den Besucherschwund kaum verhindern können.
Mitverantwortlich für diese Misere und der zu erwarteten Flaute auf der MTA.R Homepage wirkt sich zudem noch eine aktuelle Meldung des Satireblogs ”Der Postillon” aus. Diese Meldung verspricht der Gruppe der geplagten Fußballgegnern zwar Abhilfe. Leider aber - sehr zum Bedauern von MTA-R.de – eine Abhilfe, die den erwarteten Besucherrückgang auf mta-r.de noch mehr verstärken dürfte: … (weiterlesen …)
K-H. Szeifert Unterhaltsames, Weitere Fundsachen
Jedes Jahr im Frühling veranstaltet die russische Atomindustrie einen ganz besonderen Wettbewerb. Gesucht wird dort die schönste Frau die den herben Charme der Kühltürme von Atomkraftwerken aufhübschen soll. Die Frauen von 18 bis 35 müssen in der Atomindustrie Russlands oder anderer Länder der ehemaligen Sowjetunion arbeiten oder ein entsprechendes Fach studieren.
Auf den Fotos der ca 300 Bewerberinnen sind unter anderem spärlich bekleidete Nymphen zu sehen, die wie Botticellis Venus dem Kühlwasserbecken eines Atomkraftwerks entsteigen. 2011 fand der Wettbewerb zum achten Male statt. Gewonnen hat in diesem Jahrl Marina Kiriy, die dadurch eine Reise gewann. Die Entscheidung fiel am Vorabend des Internationalen Frauentages. …
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K-H. Szeifert Allgemein, Unterhaltsames, Weitere Fundsachen
Osteoporose: Röntgen-Vorführungen am Menschen sind nicht erlaubt!
Es ist schon erstaunlich auf welche Art und Weise dubiose Firmen versuchen, ihre Waren an den Mann zu bringen.
Eine Liferant eines Geräters zur DXA-Knochendichtemessung, der sein Gerät in einer Einkaufszeile demonstrieren wollte musste 15.000 Euro Bußgeld zahlen.
Der Lieferant des in den USA hergestellten Knochendichtemessgeräts wollte seine Geräte an Apotheker und Zwischenhändler verkaufen. Die Lieferanten-Firma sah die Vorschriften der Röntgenverordnung anscheinend nicht so eng. …
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K-H. Szeifert MTA-R Recht, Radiologie, Röntgen, Strahlenschutz, Weitere Fundsachen
Die sogenannten “Giraffenhalsfrauen” des Padaung-Volkes tragen von Kindheit an einen schweren Halsschmuck aus Ringen, der die Schultern deformiert und den Hals scheinbar verlängert.
Die Ringe waren früher aus purem Gold, heute bestehen sie allerdings nur noch aus Messing. Der Schmuck wird von den Frauen niemals abgenommen und wird bis zu 10 Kilogramm schwer und bis zu 40 Zentimeter hoch. Bereits im zarten Alter von fünf Jahren erhalten Mädchen ihren ersten Ring um den Hals. Jedes Jahr kommt ein neuer Ring dazu. Frauen mit etwa 30 Lebensjahren besitzen dann einen Schwanenhals, der durchaus 30 bis 40 cm lang sein kann. Die Padaung-Frauen tragen dabei ihren Halsschmuck mit großem Stolz. Je mehr Ringe eine Frau hat, umso höher ist ihr Ansehen in der Gesellschaft. Findige Geschäftemacher belebten damit den Ethno-Tourismus: Zahlreiche Frauen, die seit Ende der 1980er Jahre von Myanmar nach Thailand flüchteten, werden in Schaudörfern als „Long Neck Karen“ bzw. als „Giraffen(hals)frauen“ vermarktet. … (weiterlesen …)
K-H. Szeifert Allgemein, Kurioses, Weitere Fundsachen, Wissen
Das faszinierend blau leuchtende Cäsium 137 führte 1987 in Goiânia/Brasilien zu einem ernsten Atomunfall!
Der Goiânia-Unfall ereignete sich 1987, als in der brasilianischen Stadt Goiânia radioaktives Material gestohlen und von den Dieben unter Freunden und Bekannten verteilt wurde. Als Folge starben vier Personen. Teile der Stadt sind bis heute radioaktiv belastet. Der Unfall wurde auf der Internationalen Bewertungsskala für nukleare Ereignisse (INES) mit Stufe 5 eingestuft. als ein ernster Unfall mit einer begrenzten Freisetzung von einigen 100 bis einigen 1.000 TBq. Beim Goiânia-Unfall entwichen ca. 44 TBq an Aktivität. …
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K-H. Szeifert Allgemein, Radioaktivität, Weitere Fundsachen
Die ungewöhnlichen Röntgenfotos von Nick Veasey
Nick Veasey ist der “X-Ray Man”. Der Brite macht die ungewöhnlichsten Röntgenfötos. Er fotografiert dabei Menschen, Tiere und Pflanzen, genauso wie Alltagsgegenstände, wie das im Titelbild abgebildete Dessous. Aber auch schweres technisches Gerät – eben alles was ihm vor die Röhre kommt: Autos, Busse und sogar Flugzeuge – selbst wenn das für ein Bild bis zu drei Jahren braucht.
Wenn der “X-Ray Man” auf den Auslöser drückt, muss er sich vor der gefährlicher Strahlung schützen. Seit 15 Jahren fotografiert er mit Röntgenstrahlen und gewährt somit nicht nur einen Blick auf die Dinge, sondern durch sie hindurch. …
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rockpop Allgemein, Kurioses, Röntgen, Weitere Fundsachen