Zu der Frage nach der Zulässigkeit von Früherkennungsuntersuchungen mit ionisierender Strahlung veröffentlichte das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit nachfolgende Information, die wir unseren interessierten Lesern nicht vorenthalten wollen.
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K-H. Szeifert Allgemein, Radiologie, Strahlenschutz, Wissen
Als Strahlenrisiko bezeichnet man die Wahrscheinlichkeit, mit der eine bestimmte Bevölkerungsgruppe, die ionisierender oder anderer energiereicher Strahlung ausgesetzt wurde, an den Folgen dieser zusätzlichen Strahlenbelastung erkrankt oder stirbt.
Häufig bezieht man sich bei diesem Strahlenschaden auf Krebs als Folgeerkrankung, der durch zivilisatorische und natürliche Strahlenexposition hervorgerufen werden kann.
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K-H. Szeifert Allgemein, Grundwissen, Strahlenschutz
Wie groß ist die natürliche Strahlenexposition in Deutschland?
Bei vielen Menschen erzeugt der Begriff “Radioaktivität” Unbehagen. Die von radioaktiven Stoffen ausgesandte ionisierende Strahlung wird häufig als bedrohlich empfunden, unabhängig davon, wie stark sie ist und woher sie stammt. Dabei wird oft vergessen, dass jeder Mensch auf der Erde auf natürliche Weise ionisierender Strahlung ausgesetzt ist. Niemand kann sich ihr entziehen. Ursache dafür sind Strahlenquellen, die in der Natur unabhängig vom Menschen entstanden sind und existieren.
Die gesamte natürliche Strahlenexposition in Deutschland beträgt durchschnittlich 2,1 Millisievert im Jahr (effektive Dosis). Je nach Wohnort, Ernährungs- und Lebensgewohnheiten reicht sie im einzelnen von einem bis zu zehn Millisievert. (weiterlesen …)
K-H. Szeifert Allgemein, Basiswissen, Strahlenschutz
Nach Strahlenschutzrecht sind alle Beschäftigten und – soweit zutreffend – sonstige Personen verpflichtet an entsprechenden Unterweisungen teilzunehmen und nach ihren Möglichkeiten sowie gemäß den Unterweisungen des Unternehmens für ihre Sicherheit und Gesundheit bei ihren Tätigkeiten und bei ihrer Anwesenheit in Kontrollbereichen selbst Sorge zu tragen.
Ziel der Unterweisungen ist es, den Beschäftigten die Kenntnis über die Maßnahmen zu vermitteln, die für ihre Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz notwendig sind. Weiterhin sollen die Beschäftigten in die Lage versetzt werden, ihre Rechte und Pflichten aus ArbSchG, RöV und StrlSchV wahrzunehmen bzw. zu befolgen.
Unterweisungen umfassen (mündliche) Anweisungen, Erläuterungen und Informationen, die eigens auf den Arbeitsplatz und den Tätigkeits- bzw. Aufgabenbereich der Beschäftigten oder die spezielle Anwesenheit der Besucher ausgerichtet sind.
Wie die Unternehmen Unterweisungen durchzuführen haben, hat der Gesetzgeber bewusst nicht geregelt. Mit Absicht hat er den Unternehmen aber einen breiten Spielraum gelassen.
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K-H. Szeifert Allgemein, MTA-R Recht, Strahlenschutz
Reduzierung der Uterusdosis durch Bleiabdeckung bei CT`s im Thoraxbereich
In einer gemeinsamen Studie des Instituts für Medizinische Physik und Strahlenschutz – IMPS, Fachhochschule Gießen-Friedberg und der Klinik für Strahlendiagnostik, Medizinisches Zentrum für Radiologie, Philipps-Universität Marburg wurde belegt, dass eine Rundum-Abdeckung des Abdomens bei Thorax-CT`s von Frauen die Uterusdosis um bis zu 34 % reduziert.
Die Computertomographie (CT) ist ein wichtiges bildgebendes und diagnostisches Verfahren seit ihrer klinischen Einführung geworden.
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K-H. Szeifert CT, Strahlenschutz
Der Nuklearunfall von Samut Prakan geschah im Februar 2000 in Thailand. Durch die Freisetzung von ionisierender Strahlung aus einem ausgedienten medizinischen Kobalt-60-Bestrahlungsgerät kamen dabei mindestens drei Menschen zu Tode und mehr als tausend waren einer erhöhten Strahlenbelastung ausgesetzt. Vorwiegend betroffen war hierbei das Areal eines Schrottplatzes in Samut Prakan (etwa 20 Kilometer Luftlinie vom Stadtzentrum Bangkoks entfernt).
Auslöser des Geschehens waren mehrere Strahlenquellen, die von Geräten zur Strahlentherapie stammten und seit Oktober 1999 von einem Unternehmen illegal auf einem ungeschützten Parkplatz in Bangkok gelagert wurden. Zu dem eigentlichen Unfall kam es, als im Schrotthandel tätige Personen eine dieser Quellen in ihren Besitz brachten, sie zu einem Schrottplatz verbrachten und dort die schützende Umhüllung aufbrachen, um die Materialien (Blei, Stahl) separat weiterverkaufen zu können. (weiterlesen …)
rockpop Allgemein, Radioaktivität, Strahlenschutz
Dieser 65-jähriger normalgewichtige Mann in gutem körperlichen Zustand wurde wegen Hüftgelenksbeschwerden und Bewegungseinschränkungen bezüglich der Extension und Rotation zur tiefen Beckenübersichtsaufnahme in die Röntgenabteilung geschickt.
Vorbildlich versuchte MTRA natürlich eine Hodenkapsel anzulegen. Das gestaltete sich aber wegen einer vorhandenen Hydrozele als äußerst problematisch.
Dennoch – vom guten Willen geprägt – eine größere Hodenkapsel gibt es nicht – wurde von MTRA versucht, diese über die Hoden zu stülpen.
Ergebnis - siehe Röntgenbild!
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rockpop Fallbeispiele, Radiologie, Röntgen, Strahlenschutz