Es erkranken jährlich in Deutschland etwa 300.000 Menschen an Krebs und etwa jeder fünfte Deutsche stirbt an einer Tumorerkrankung, eine Zahl, die in den nächsten Jahren zweifelsohne zunehmen wird.
Etwa 55% aller Patienten werden mit einer noch örtlich begrenzten Tumorerkrankung diagnostiziert und kommen so zur Therapie, hiervon können ca. zwei Drittel durch die lokalen Therapiemaßnahmen (Chirurgie und Strahlentherapie) geheilt werden. (weiterlesen …)
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Das Speiseröhrenkarzinom (Ösophaguskarzinom) entsteht meistens in Folge von Nikotin- und Alkoholabusus. Ist der Patient aufgrund seines Allgemeinzustandes nicht operabel oder aufgrund der Tumorausdehnung voraussichtlich nicht vollständig im Gesunden resektabel (R0-resektabel), wird eine definitive kombinierte Radiochemotherapie durchgeführt.
Während der sieben Wochen dauernden Therapie erhält der Tumor eine Dosis von ca. 63 Gy, in der ersten und fünften Behandlungswoche werden täglich die bei Ösophaguskarzinomen nachweislich wirksamen zytostatisch wirksamen Medikamente Cisplatin und 5-FU als Infusionen verabreicht. (weiterlesen …)
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Hauptziel einer jeden Strahlentherapie bösartiger Tumoren ist die maximale Zerstörung aller Tumorzellen bei möglichst geringer Schädigung der den Tumor umgebenden normalen Gewebe.
Der Angriffsort der Bestrahlung ist die im Zellkern jeder Zelle befindliche DNA (Desoxyribonukleinsäure). Diese ist Träger der Erbinformation, die bei jeder Zellteilung an die Tochterzellen weitergegeben wird. (weiterlesen …)
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Der Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) tritt meistens bei Frauen im jungen und mittleren Lebensalter auf. Bei den frühen Ausbreitungsstadien kann eine operative Entfernung der Gebärmutter und der Beckenlymphknoten (OP nach Wertheim-Meigs) für die meisten Patientinnen eine Heilung erbringen.
Die fortgeschritteneren Tumorausbreitungsstadien mit Einwachsen des Tumors in die Parametrien und Befall der Beckenlymphknoten sowie Ausbreitung auf die Scheide können nicht langfristig erfolgreich allein operativ behandelt werden. (weiterlesen …)
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Als Grundlage für Projektionsgesetze geht man von einer punktförmige Strahlenquelle aus, die jeoch in der Realität nicht der Fall ist. Röntgenstrahlung ist nämlich eine Streustrahlung, dies bedeutet das neben der punktförmigen Strahlenquelle eine Reihe von Streustrahlung links und rechts neben der punktförmigen Strahlenquelle auftreffe. Je grösser die Entfernung wird dest grösser wird der Abstand links und rechts neben der punktförmigen Strahlenquelle. Durch die Hilfe von Blenden, welche sich an der Röntgenröhre befinden un einstellbar sind, können die gewünschte bestrahlungsbereiche jedoch relativ gut eingegrenzt werden. Außerdem geht man von einer gradlinigen Divergenz der Strahlen aus. Diese Theorie ist ebenfalls nur eine Vereinfachung.
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Heute veröffetnlichen wir mal ein Protokoll zur Messung von Streustrahlung in der Nuklearmedizin. Alle Werte und Ergebnisse ohne Gewähr
Verwenden Sie eine Messanordnung, bestehend aus Szintillationssonde, Kernstrahlungsmessplatz und einem radioaktiven Präparat. Bringen Sie die Sondenöffnung zum Strahler in einen Winkel von ca. 20° zueinander an, wobei beide durch einen Bleibaustein zu trennen sind. Als Strahler werden nacheinander eine Cs- 137- und eine Ba- 133- Quelle verwandt.
Bringen Sie einen Streukörper in der angegebenen Weise zur Aufstellung und messen Sie die Impulsraten mit und ohne Streukörper. Verwenden Sie als Streukörper Paraffin, Holz, Mauerstein, Eisen und Blei.
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Die Ionisationskammer: Ionisation eines GasesMonitorkammern zur Registrierung der applizierten Strahlendosis (wird direkt in den Strahlengang gebracht), zw.Streustrahlenraster und Filmkassette ermöglicht sie die Belichtungsregelung (nach für Belichtung ausreichender Dosis schaltet das Gerät autom. ab)
Geiger-Müller-Zählrohr: registriert jedes Teilchen mit einem Zählimpuls, keine Aussagen über die Energie der Teilchen (weiterlesen …)
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