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MTA-R.de

Wir bieten dir regelmäßig Informationen in den Bereichen Radiologie, Strahlentherapie und Nuklearmedizin.
Seit Februar 2011 bauen wir unsere Angebote immer weiter aus und sind die größte deutschsprachige Community für MTAR's.


Vorhaben

Wir möchten die erste Anlaufstelle für Medizinisch Technische Assistenten in der Radiologie im Internet werden. Um das zu erreichen arbeiten wir regelmäßig an unseren Angeboten und sind auf die Mithilfe unserer Leser angewiesen. Derzeit umfasst unser Angebot einen Newsblog, Eventkalender, Stellenmarkt, Downloadbereich und Bildergallerie.


Geplant

In der Pipline befinden sich noch etliche Features die darauf warten veröffentlicht zu werden. So zum Beispiel auch unsere Produktdatenbank zu Büchern, Geräten und Zubehör mit einem Bewertungssystem. Hierfür suchen noch freiwillige helfer, melde dich doch bitte über unser Kontaktformular.

Unterstützung

Das Projekt wird von Adrian Adamiok und Sebastian Preisner betreut und aufgebaut. Beide sind Berufstätige MTAR und unterhalten die Webseite in ihrer Freizeit. Um die Kosten zu deken, die solch ein Projekt aufbringen sind wir auf Sponsoren, Werbepartner und Spenden angewiesen.

Fragen / Hilfe

Du hast Fragen zu MTA-R.de oder willst noch mehr erfahren? Dann helfen dir diese Links vielleicht weiter:



Radium für das Auge

Degnens Eye Glasses open

Degnen’s Radio-Active Eye Applicator (1915-1930)

Der coole Applikator in Brillenform wurde entsprechend der Radium226-Aktivität in drei Stärken angeboten: (Single-X) (Double-X) und (Triple-X). 

Der Artikel wurde unter dem Namen  ”Degnen der radioaktiven Eye Applikator” von der Radium Appliance Company aus Los Angeles, Kalifornien hergestellt., die auch noch weitere radiumhaltige Produkte vertrieb.

Laut Aussage der Firma “Radium Appliance Company” würde dieses Wundermittel beste Erfolge bei diversen Augenkrankheiten, wie zum Beispiel latentem Schielen, Kurz- und Weitsichtigkeit garantieren. Auch Kopfschmerzen – verursacht durch Überanstrengung der Augen – würden nach regelmäßiger Anwendung des Applikators nachlassen.

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Der Goiânia-Unfall – Faszinierendes Cs-137

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Das faszinierend blau leuchtende Cäsium 137 führte 1987 in Goiânia/Brasilien zu einem ernsten Atomunfall!

Der Goiânia-Unfall ereignete sich 1987, als in der brasilianischen Stadt Goiânia radioaktives Material gestohlen und von den Dieben unter Freunden und Bekannten verteilt wurde. Als Folge starben vier Personen. Teile der Stadt sind bis heute radioaktiv belastet. Der Unfall wurde auf der Internationalen Bewertungsskala für nukleare Ereignisse (INES) mit Stufe 5 eingestuft. als ein ernster Unfall mit einer begrenzten Freisetzung von einigen 100 bis einigen 1.000 TBq. Beim Goiânia-Unfall  entwichen ca. 44 TBq an Aktivität.  …

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Plutoniumhaltige Herzschrittmacher

PU-Schrittmacher

Plutoniumhaltige Herzschrittmacher nutzen als Stromversorgung eine Isotopenbatterie mit radioaktivem Plutonium-238 (Pu-238). Es ist darin in Form von Plutoniumoxid (PuO2) enthalten. PuO2 ist ein radioaktives, schwer lösliches keramisches Material mit einem sehr hohen Schmelzpunkt von 2.400 Grad Celsius. Die Menge des eingesetzten Plutoniums betrug bei dem in Deutschland am häufigsten eingesetzten Modell (Laurens-Alcatel Modell 9000 der Firma Medtronic) rund 0,2 Gramm PuO2, was einer Aktivität von 1011 Becquerel Plutonium-238 entspricht.  …

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Deadly Dust – Todesstaub: Uran-Munition und die Folgen

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Eine erschütternde Dokumentation in Form eines Videos über den Einsatz von Uran-Munition  im Irak, im Bosnienkrieg und im Kosovo.

Uran-Munition: Diese „Wunderwaffe der Alliierten durchdringt einen feindlichen Panzer wie ein Messer die Butter. Dabei verbrennt das radioaktive Uran, das zudem hochgiftig ist und eine Halbwertszeit von 4,5 Milliarden Jahren hat, zu winzigsten Nanopartikelchen. Eingeatmet können sie tödliche Krebstumore verursachen und den genetischen Code aller Lebewesen für viele Generationen deformieren. In den betroffenen Ländern sind dadurch inzwischen ganze Regionen unbewohnbar geworden.

Der Film zeigt bislang wenig bekannte Langzeitfolgen unter denen besonders die Kinder in den Kriegsgebieten zu leiden haben. Nach Ende des jüngsten Irak-Krieges entdeckten die Experten in der Umgebung von Basra kontaminierte Kriegsschauplätze, deren radioaktive Verseuchung die natürliche Erdstrahlung um das 20.000-fache übertrifft. … (weiterlesen …)

Cobalt-60 Unfall in Samut Prakan/Thailand

co60

Der Nuklearunfall von Samut Prakan geschah im Februar 2000 in Thailand. Durch die Freisetzung von ionisierender Strahlung aus einem ausgedienten medizinischen Kobalt-60-Bestrahlungsgerät kamen dabei mindestens drei Menschen zu Tode und mehr als tausend waren einer erhöhten Strahlenbelastung ausgesetzt. Vorwiegend betroffen war hierbei das Areal eines Schrottplatzes in Samut Prakan (etwa 20 Kilometer Luftlinie vom Stadtzentrum Bangkoks entfernt).

Auslöser des Geschehens waren mehrere Strahlenquellen, die von Geräten zur Strahlentherapie stammten und seit Oktober 1999 von einem Unternehmen illegal auf einem ungeschützten Parkplatz in Bangkok gelagert wurden. Zu dem eigentlichen Unfall kam es, als im Schrotthandel tätige Personen eine dieser Quellen in ihren Besitz brachten, sie zu einem Schrottplatz verbrachten und dort die schützende Umhüllung aufbrachen, um die Materialien (Blei, Stahl) separat weiterverkaufen zu können. (weiterlesen …)

Strahlenbelastung durch Zigarettenrauch

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Auch in Tabak befinden sich radioaktive Substanzen. Somit führt das  Rauchen  natürlich auch zu einer starken radioaktiven Belastung der Lunge. Man geht davon aus, dass die durch das Rauchen inhalierten Radionuklide für rund 50 % aller auftretenden Lungenkrebse (mit)verantwortlich sind.

In Deutschland gibt es rund 18 Millionen Raucher gibt, davon etwa 5 bis 5,5 Mio. Frauen. Rund 7 Mio. davon rauchen täglich mehr als 20 Zigaretten. Nun hat jeder Erwachsenen das Recht, mit seiner Gesundheit so umzugehen, wie er es für richtig hält, von den Kosten, die allerdings die Allgemeinheit zu tragen hat, einmal abgesehen.

Aber ein Teil – und zwar bis zu 50 % des Rauchs einer Zigarette – geht in die Umgebung und kann damit auch  Unbeteiligte schädigen. Daher wurden in Deutschland – aber auch in zahlreichen anderen Ländern -  Rauchverbote in öffentlichen Gebäuden, Zügen, Flugzeugen, Hotels sowie in Restaurants und Bars erlassen. – Die nachstehenden Zahlenwerte entstammen einer Veröffentlichung des nationalen amerikanischen Strahlenschutzvereinigung, der NCRP (National Council on Radiation Protection and Measurement – NCRP-Report Nr.95. )

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“Strahlend” strahlende Schönheiten – bestrahlte Edelsteine

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Sie sind schön und sie machen schön. Edelsteine, seit Urzeiten schon ziehen sie uns Menschen in ihren Bann. Tagtäglich schmücken wir uns mit ihnen und manche Menschen schwören auf ihre Heilwirkung, wenngleich eine solche auch bis heute unbewiesen ist.

Bewiesen ist hingegen etwas anderes, und das ist weniger schön. Edelsteine können radioaktive Strahlung abgeben und dadurch sogar zu einer Gefahr für ihre Träger werden. Manche Edelsteine geben natürliche Strahlung ab, so zum Beispiel Monazit, Ekanit und Zirkon, die geringfügige Mengen der radioaktiven Elemente Thorium und Uran enthalten können. Andere widerum werden mit Radioaktivität künstlich behandelt, bevor sie in den Verkauf gelangen.

Die Gründe dafür sind, wie so oft, wirtschaftlicher Natur.

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