1. TELERADIOLOGIE
Teleradiologie ist immer dann eine Option, wenn zu bestimmten Zeiten, meist nachts oder an Wochenenden kein CT-fachkundiger Arzt vor Ort ist und deswegen in dieser Zeit keine Indikation zu einem CT gestellt werden darf und kann.
Die Teleradiologie ist nach RöV die einzige Ausnahme bei der die rechtfertigende Indikation durch einen nicht sich vor Ort der Untersuchung befindlichen fachkundigen Arzt gestellt werden darf. Allerdings nur unter strengen Bedingungen:
Verantwortung für die Untersuchung trägt der Teleradiologe
Die Verantwortung für die Untersuchung hat der Teleradiologe, der die entsprechende CT-Fachkunde nachweisen muss, der die rechtfertigende Indikation stellt und das CT befundet. Eine CT-Fachkunde des Arztes vor Ort ist aus diesem Grunde nicht erforderlich.
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K-H. Szeifert Allgemein, MTA-R Recht, Radiologie, Röntgen
Situs Inversus (lat. invertierte Lage) ist der medizinische Ausdruck für das Vollbild einer Heterotaxie, eine seltene, aber an sich nicht krankhafte Besonderheit der Anatomie, bei der sich Organe spiegelverkehrt auf der anderen Seite des Körpers befinden.
Der Situs inversus tritt bei etwa einem von 8.000 bis 25.000 Menschen und bei der Hälfte der Menschen mit primärer ciliärer Dyskinesie (Kartagener-Syndrom) auf. Bei Menschen mit dieser Heterotaxie befindet sich die Leber beispielsweise auf der linken und im Gegensatz dazu die Milz auf der rechten Seite.
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K-H. Szeifert Fallbeispiele, Grundwissen, Radiologie, Röntgen
Dass übermäßiger Alkoholkonsum zuweilen auch mal in Kliniken endet kann, ist ja durchaus bekannt.
So auch in diesem Falle, als zu später Nachtstunde ein stark alkoholisierter Mann von seinen Kumpels direkt von einer Party kommend in der Notfallambulanz einer Klinik vorgestellt wurde.
Er hätte versehentlich vor einer halben Stunde den Kronkorken einer Bierflasche verschluckt und dieser stecke jetzt im Halse. Entsprechende Fremdkörpergefühle waren vorhanden.
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rockpop Allgemein, Fallbeispiele, Radiologie, Röntgen
Während bei Männern die Gonaden durch umschließende Hodenkapseln in den allermeisten Fällen seht gut vor Strahlenbelastung durch Röntgenaufnahmen geschützt werden können ist dies bei den Frauen naturgemäß schwieriger bzw. nicht möglich.
Trotz Einsatz eines Gonadenschutzes bei Frauen schützt dieser in über einem Drittel der Fälle die Ovarien in Röntgen-Aufnahmen des Beckens aufgrund ihrer oft variierenden Lage nicht zuverlässig.
In einer Auswertung von MRT-Daten von 306 Patientinnen, darunter etwa die Hälfte Mädchen unter 16 Jahren, kommen britische Forscher um Sarah Louise Fawcett zu diesem Ergebnis. (weiterlesen …)
rockpop Radiologie, Röntgen, Strahlenschutz
Zugegeben, das Thema klingt erstmal sehr trocken, theoretisch und mathematisch. Dennoch – es wird sich lohnen – sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Denn hat man dieses Prinzip einmal verstanden, wird das freie Belichten von Röntgenaufnahmen auch unter schwierigsten Bedingungen sehr schnell sehr einfach und unproblematisch.
Die einstellbaren Werte für KV und mAs an den Röntgenschaltgeräten erhöhen sich nicht linear, das hat bestimmt schon jeder von uns festgestellt. Hat er sich aber auch schon mal gefragt, warum das so ist und nach welcher Regel die Skala der einstellbaren Werte ansteigt?
Bis Ende der fünfziger Jahre wurden Röntgenaufnahmen frei belichtet. Es hing damals entscheidend von der Erfahrung der Röntgenassistentin ab, ob der Film korrekt belichtet war oder nicht. Dazu hatte die Industrie Hilfstabellen aufgestellt, die auf den Normzahlen aufbauten, denn mit diesen Normzahlen konnte und kann man auch heute noch schwierige Multiplikationen bzw. Divisionen zur Dosisberechnung auf einfache Additionen bzw. Subtraktionen reduzieren. (weiterlesen …)
K-H. Szeifert Basiswissen, Grundwissen, Röntgen