Weitere Untersuchungen mit F18-FDG:
- Entzündungsdiagnostik: Eine PET-CT-Untersuchung ist bei Fieber unklarer Herkunft und zur Beurteilung möglicher Infekte von Gefäß-oder Gelenkprothesen sinnvoll, da Entzündungsherde ebenfalls einen erhöhten Glucosestoffwechsel aufweisen.
- Kardiologie: Eine PET-CT-Untersuchung erlaubt es, die Myocardvitalität zu beurteilen. Dabei kann festgestellt werden, ob es sich um Narbengewebe, oder um vitales, aber sehr schlecht durchblutetes Myokardgewebe handelt. Denn nur bei vitalen Myocardgewebe bringt eine Bypass-Operation ein Nutzen. (weiterlesen …)
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Strahlenschutz Patient
Die Strahlendosis beim PET-CT setzt sich aus den Komponenten Topogramm, Low-Dose-CT, PET und diagnostisches CT zusammen. Wobei das diagnostische CT am stärksten zur Gesamtdosis beiträgt. Es ergeben sich daher folgende Überlegungen zur Reduzierung der Strahlenexposition des Patienten:
- Die diagnostischen Referenzwerte (DRW) sind bei der Applikation von F18-FDG einzuhalten (350 MBq bei 70 kg)
- Grundsätzlich sollte das Personal bei der Durchführung der Computertomographie die Strahlenschutzmaßnahmen einsetzen, die sonst auch in der CT eingehalten werden sollten. (weiterlesen …)
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Welche Patientenvorbereitungen sind vor einer F18-PET-CT mit -FDG zu beachten?
Mindestens eine 4-stündige Nahrungskarenz einhalten. Wasser oder ungesüßte Getränke sind erlaubt.
Eine genaue Anamnese erheben. Der Patient wird außerdem befragt ob ein Diabetes mellitus bekannt ist.
Falls nach dem PET ein CT mit KM gefahren, Patientenvorbereitung vor KM-Gabe beachten.
Der Patient auf eine bequeme Liege positionieren, ein venösen Zugang legen und Blutzucker (˂150 mg/dl) messen.
Applikation von 300-400 MBq -F18-FDG.
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Welche Radionuklide bzw. Radiopharmaka werden in der PET verwendet?
a. Verwendete Radionuklide
Das meist verwendete Nuklid in der PET ist der Positronenstrahler F-18. Er wird mit Hilfe eines Zyklotrons hergestellt und kann aufgrund seiner Halbwertszeit von etwa 110 Minuten über etwas weitere Strecken transportiert werden. F-18 kommt aus diesem Grund bei über 90 % aller PET-Untersuchungen zum Einsatz.
Ga-68 gewinnt man mit Hilfe eines Nuklidgenerator aus einer instabilen Muttersubstanz (wie bei dem Tc-99m-Generator).
Die anderen Nuklide können aufgrund der kurzen HWZ, nur in PET-CT-Zentren verwendet werden, die über ein eigenes Zyklotron verfügen.
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Wie entsteht das PET-Bild?
PET unterscheidet sich von den konventionellen Untersuchungstechniken im Wesentlichen durch die Art der verwendeten Radionuklide. Beim PET werden Radionuklide verwendet, die bei ihrem Zerfall Positronen aussenden (= emittieren).
Vorgang des Beta-Plus-Zerfalls:
Positronenstrahler haben einen Überschuss an Positronen und sind deshalb instabil. Um in einen stabilen Zustand zu kommen, wird vom Atomkern Positronen emittiert. (weiterlesen …)
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MTR-A.de startet heute mit einem ausführlichen neunteiligen Bericht von Astrid Marquart. Diesmal über die PET-CT.
Einleitung
Die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) ist ein bildgebendes Verfahren der Nuklearmedizin, das Schnittbilder von lebenden Organismen erzeugt, indem es die Verteilung einer schwach radioaktiv markierten Substanz (Radiopharmakon) im Organismus sichtbar macht und damit biochemische und physiologische Funktionen abbildet (funktionelle Bildgebung). (weiterlesen …)
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Das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) hat seit Beginn dieses Jahres Deutschlands erstes CE-zertifizierte Ganzkörper PET/MRT-Gerät im Einsatz. Die neuartige Technologie vereint zwei klinische bildgebende Verfahren miteinander und ermöglicht kombinierte Untersuchungen des ganzen Körpers. Dies ist insbesondere für die Krebsdiagnostik von großer Bedeutung.
K-H. Szeifert Allgemein, MRT / Kernspintomographie, PET