In der amtlichen Personendosimetrie werden Detektoren in einem Dosimeter verwendet, um die aufgetretene Strahlung zu Erfassen und durch technische Prozesse messen zu können. Es gibt dafür unterschiedliche Arten von amtlichen Dosimetern, die sich in ihrem Anwendungsgebiet und in ihren Eigenschaften unterscheiden – zum Beispiel Film-, Fingerring-, Glas, Albedo- oder OSL-Dosimeter.
Damit aus dem Messwert eines Dosimeters eine amtliche Personendosis erstellt werden kann, muss zusätzlich die Information zum Träger – also der Person – und seinem Arbeitsumfeld berücksichtigt werden. Aus diesem Grund ist jeder Betrieb verpflichtet diese Informationen mit den Dosimetern zur Auswertung an die entsprechende Messstelle zu melden. (weiterlesen …)
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CTDI – Dosisindex für`s CT
Der CTDI ist eine Messgröße in der Dosimetrie und Grundlage für die Berechnung der Strahlenbelastung während einer Röntgenaufnahme mit Hilfe eines Computertomographen. Die Abkürzung steht für “Computed Tomography Dose Index”.
Im Gegensatz zu anderen Verfahren der diagnostischen Radiologie wird der Patient während einer computertomographischen Untersuchung von allen Seiten angestrahlt. Der Röntgenstrahl ist außerdem nicht breit aufgefächert, sondern zu einem in Richtung der Rotationsachse der Röntgenröhre sehr schmalen Schlitz hin kollimiert. Auch außerhalb der eigentlichen Schicht finden sich nicht unerhebliche Dosisanteile.
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K-H. Szeifert CT, Dosimetrie, Dosimetrie
Dosisindikatoren in der „Digitalen Radiographie“
Immer mehr Kliniken und Praxen stellen auf ein digitale Radiographie Systeme (DRS) um, die von unterschiedlichen Firmen hergestellt werden. Für den in der digitalen Radiographie geforderten Dosisindikator wurden allerdings von den einzelnen Firmen unterschiedliche Festlegungen getroffen. Dies hat zu Realisierungen mit unterschiedlicher Messmethodik, Darstellung und Genauigkeit geführt.
Der Dosisindikator bietet sowohl MTRA als auch dem Radiologen Hilfestellung dabei, die Dosierung einer bestimmten Untersuchung einzuschätzen. Obwohl die Dosisindikatoren leider nicht standardisiert sind – sowohl Bezeichnung als auch die Größenordnung der Werte sind von Hersteller zu Hersteller different, so gibt der Dosisindikator immerhin einen Hinweis, ob die Dosis zu hoch oder zu niedrig gewesen sein könnte.
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K-H. Szeifert Basiswissen, Dosimetrie, Radiologie
Muss ich beim Röntgen immer einen Personendosimeter tragen?
Diese Thematik ist in § 35 der RöV “Zu überwachende Personen und Ermittlung der Körperdosis” geregelt.
Dort heißt es im Abs 1:
§35 Abs(1) An Personen, die sich aus anderen Gründen als zu ihrer ärztlichen oder zahnärztlichen Untersuchung oder Behandlung im Kontrollbereich aufhalten, ist unverzüglich die Körperdosis zu ermitteln. Ist beim Aufenthalt von Personen im Kontrollbereich sichergestellt, dass im Kalenderjahr eine effektive Dosis von 1 Millisievert oder höhere Organdosen als ein Zehntel der Organdosisgrenzwerte des § 31a Abs. 2 nicht erreicht werden können, so kann die zuständige Behörde Ausnahmen von Satz 1 zulassen. Die in Satz 1 genannten Personen haben die erforderlichen Messungen zu dulden.
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Unter Referenzwerten versteht man Dosiswerte für typische Röntgenuntersuchungen bezogen auf Standardphantome und Standardpatienten. So genannte “Standardpatienten” werden als “Patienten mit einem Gewicht von 70 +/- 3 kg” definiert. Nach § 28 RöV wird der Betreiber einer Röntgeneinrichtung verpflichtet, für alle Patienten die Strahlenexposition zu ermitteln, aufzuzeichnen und zu archivieren.
Die Dosisermittlung erfolgt in der konventionellen Diagnostik für jede Aufnahme über das Dosisflächenprodukt (DFP). Das Dosisflächenprodukt ist eine Messgröße in der Dosimetrie und Grundlage für die Berechnung der Strahlenbelastung während einer Röntgenaufnahme mit einem Röntgengerät (z.B. Durchleuchtung, Angiographie, Raster-Wand-Gerät, mobiler C-Arm usw.). Das Dosisflächenprodukt wird bisweilen auch Flächendosisprodukt (FDP) genannt.
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K-H. Szeifert Allgemein, Dosimetrie
Die Messung der Ionendosis mittels Ionisationskammer
Röntgenstrahlung kann man auf unterschiedliche Art und Weise messen. Zum Beispiel auch in einer Ionisationskammer.
Die Ionisationskammer ist im Prinzip ein Plattenkondensator, der so angeordnet ist, dass die Röntgenstrahlung zwischen den Platten eindringen kann. An den Kondensator liegt dabei eine Spannung an. Durch die ionisierende Wirkung der Röntgenstrahlung entstehen zwischen den Kondensatorplatten Ladungsträger positiver und negativer Ladung, welche dann aufgrund der Spannung an eine Elektrode wandern und somit einen Strom bewirken, der gemessen wird. Hier ist das anliegende elektrische Feld nicht so stark, dass sich Ionen infolge von Stoßprozessen bilden können, was eine direkte Messung der durch die ionisierende Strahlung entstandenen Ladungsträger zur Folge hat.
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K-H. Szeifert Basiswissen, Dosimetrie, Dosimetrie, Grundwissen
Wie hoch war die Strahlenbelastung bei dieser Röntgen Untersuchung?
Patienten fragen immer öfter nach den Strahlenrisiken der verschiedenen radiologischen Untersuchungen. Meist können wir nur sehr vage und pauschale Angaben darüber machen und nicht immer ist der Patient anschließend mit dieser Auskunft zufriedengestellt!
Der untenstehende Link führt zu einem Kalkulator, mit dem grob das individuelle Risiko unterschiedlichster Röntgen-, CT- und nuklearmedizinischen Untersuchungen abgeschätzt werden kann.
Dabei werden neben dem Alter und dem Geschlecht des Patienten, z.B.: die Untersuchungsart, das untersuchte Organ und die Anzahl der Aufnahmen berücksichtigt!
Leider gibt es die Seite nur in englischer Sprache! Die Seite erklärt sich weitestgehend von selbst. Die benötigten Daten sind einfach einzutragen.
http://www.xrayrisk.com/calculator/calculator.php
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K-H. Szeifert Allgemein, Dosimetrie, Strahlenschutz