Heute veröffetnlichen wir mal ein Protokoll zur Messung von Streustrahlung in der Nuklearmedizin. Alle Werte und Ergebnisse ohne Gewähr
Verwenden Sie eine Messanordnung, bestehend aus Szintillationssonde, Kernstrahlungsmessplatz und einem radioaktiven Präparat. Bringen Sie die Sondenöffnung zum Strahler in einen Winkel von ca. 20° zueinander an, wobei beide durch einen Bleibaustein zu trennen sind. Als Strahler werden nacheinander eine Cs- 137- und eine Ba- 133- Quelle verwandt.
Bringen Sie einen Streukörper in der angegebenen Weise zur Aufstellung und messen Sie die Impulsraten mit und ohne Streukörper. Verwenden Sie als Streukörper Paraffin, Holz, Mauerstein, Eisen und Blei.
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Adrian Adamiok Allgemein, Ausbildung, Basiswissen, Dosimetrie, Fachgebiet, Nuklearmedizin, Stichwortsonntag
CTDI – Dosisindex für`s CT
Der CTDI ist eine Messgröße in der Dosimetrie und Grundlage für die Berechnung der Strahlenbelastung während einer Röntgenaufnahme mit Hilfe eines Computertomographen. Die Abkürzung steht für “Computed Tomography Dose Index”.
Im Gegensatz zu anderen Verfahren der diagnostischen Radiologie wird der Patient während einer computertomographischen Untersuchung von allen Seiten angestrahlt. Der Röntgenstrahl ist außerdem nicht breit aufgefächert, sondern zu einem in Richtung der Rotationsachse der Röntgenröhre sehr schmalen Schlitz hin kollimiert. Auch außerhalb der eigentlichen Schicht finden sich nicht unerhebliche Dosisanteile.
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K-H. Szeifert CT, Dosimetrie, Dosimetrie
Muss ich beim Röntgen immer einen Personendosimeter tragen?
Diese Thematik ist in § 35 der RöV “Zu überwachende Personen und Ermittlung der Körperdosis” geregelt.
Dort heißt es im Abs 1:
§35 Abs(1) An Personen, die sich aus anderen Gründen als zu ihrer ärztlichen oder zahnärztlichen Untersuchung oder Behandlung im Kontrollbereich aufhalten, ist unverzüglich die Körperdosis zu ermitteln. Ist beim Aufenthalt von Personen im Kontrollbereich sichergestellt, dass im Kalenderjahr eine effektive Dosis von 1 Millisievert oder höhere Organdosen als ein Zehntel der Organdosisgrenzwerte des § 31a Abs. 2 nicht erreicht werden können, so kann die zuständige Behörde Ausnahmen von Satz 1 zulassen. Die in Satz 1 genannten Personen haben die erforderlichen Messungen zu dulden.
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K-H. Szeifert Allgemein, Basiswissen, Dosimetrie, Dosimetrie
Das Dosisflächenprodukt, abgekürzt DFP, ist eine Messgröße in der Dosimetrie und Grundlage für die Berechnung der Strahlenbelastung während einer Röntgenaufnahme mit einem Röntgengerät (z.B. Durchleuchtung, Angiographie, Raster-Wand-Gerät, mobiler C-Arm usw.). Das Dosisflächenprodukt wird bisweilen auch Flächendosisprodukt, abgekürzt FDP, genannt. Zur Bestimmung von repräsentativen Dosiswerten für Standarduntersuchungen wurde das Dosisflächenprodukt als die am besten geeignete Messgröße bestimmt. Im Gegensatz zu den Kenngrößen Einfallsdosis oder Oberflächendosis, die in der Regel nur unter zusätzlichem apparativen und zeitlichen Aufwand von Sachverständigen oder Service-Technikern gemessen werden können, kann das Dosisflächenprodukt im Routinebetrieb schnell und leicht ermittelt werden.
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rockpop Dosimetrie, Grundwissen, Strahlenschutz
Die Messung der Ionendosis mittels Ionisationskammer
Röntgenstrahlung kann man auf unterschiedliche Art und Weise messen. Zum Beispiel auch in einer Ionisationskammer.
Die Ionisationskammer ist im Prinzip ein Plattenkondensator, der so angeordnet ist, dass die Röntgenstrahlung zwischen den Platten eindringen kann. An den Kondensator liegt dabei eine Spannung an. Durch die ionisierende Wirkung der Röntgenstrahlung entstehen zwischen den Kondensatorplatten Ladungsträger positiver und negativer Ladung, welche dann aufgrund der Spannung an eine Elektrode wandern und somit einen Strom bewirken, der gemessen wird. Hier ist das anliegende elektrische Feld nicht so stark, dass sich Ionen infolge von Stoßprozessen bilden können, was eine direkte Messung der durch die ionisierende Strahlung entstandenen Ladungsträger zur Folge hat.
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K-H. Szeifert Basiswissen, Dosimetrie, Dosimetrie, Grundwissen
Der § 35 Abs. 5 RöV schreibt vor, dass ein weiterer Dosimeter in der Regel Fingerringdosimeter dann zu tragen ist, wenn vorauszusehen ist, dass die Organdosis mehr als 150 mSv im Kalenderjahr beträgt. Der Grenzwert von 500 mSv/a (§31a Abs. 2) bleibt davon unberührt.
Können solche Werte in der interventionellen Radiologie erreicht werden?
Bei Arbeiten außerhalb des Nutzstrahlenfeldes wird dieser Wert wohl kaum erreichbar sein – aber wie sieht das bei Operateuren im OP, Kardiologen bei Herzkatheteruntersuchungen oder bei Radiologen in der interventionellen Radiologie aus?
Zu einer ählichen Frage hat sich Prof.Ewen vom Forum-RoeV folgendermaßen geäußert:
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K-H. Szeifert Allgemein, Dosimetrie, Grundwissen, Radiologie, Technik