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MTA-R.de

Wir bieten dir regelmäßig Informationen in den Bereichen Radiologie, Strahlentherapie und Nuklearmedizin.
Seit Februar 2011 bauen wir unsere Angebote immer weiter aus und sind die größte deutschsprachige Community für MTAR's.


Vorhaben

Wir möchten die erste Anlaufstelle für Medizinisch Technische Assistenten in der Radiologie im Internet werden. Um das zu erreichen arbeiten wir regelmäßig an unseren Angeboten und sind auf die Mithilfe unserer Leser angewiesen. Derzeit umfasst unser Angebot einen Newsblog, Eventkalender, Stellenmarkt, Downloadbereich und Bildergallerie.


Geplant

In der Pipline befinden sich noch etliche Features die darauf warten veröffentlicht zu werden. So zum Beispiel auch unsere Produktdatenbank zu Büchern, Geräten und Zubehör mit einem Bewertungssystem. Hierfür suchen noch freiwillige helfer, melde dich doch bitte über unser Kontaktformular.

Unterstützung

Das Projekt wird von Adrian Adamiok und Sebastian Preisner betreut und aufgebaut. Beide sind Berufstätige MTAR und unterhalten die Webseite in ihrer Freizeit. Um die Kosten zu deken, die solch ein Projekt aufbringen sind wir auf Sponsoren, Werbepartner und Spenden angewiesen.

Fragen / Hilfe

Du hast Fragen zu MTA-R.de oder willst noch mehr erfahren? Dann helfen dir diese Links vielleicht weiter:



§18 Abs.2 RöV – Arbeitsanweisungen (SOP`s)

mtarrecht

Arbeitsanweisungen gemäß (RöV § 18 Abs. 2)
Für jede Röntgeneinrichtung zur Anwendung von Röntgenstrahlung am Menschen sind schriftliche Arbeitsanweisungen für die an dieser Einrichtung häufig vorgenommenen Untersuchungen oder Behandlungen zu erstellen. Die Arbeitsanweisungen sind für die dort tätigen Personen zur jederzeitigen Einsicht bereitzuhalten und auf Anforderung den zuständigen Stellen zu übersenden.

So der Wortlaut des §18 Abs.2 der RöV.

Genauer erläutert wird dieser Text in einer Richtlinie zu Arbeitsanweisungen und Aufzeichnungspflichten vom 19. Juni 2006 (GMBl. Nr. 53, S. 1051) in Kraft getreten am 1. September 2006. Dort heißt es:

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Die Mammographie – Anatomie

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Kapitel 1.  Anatomie der weiblichen Brust

Die weibliche Brust (lat. Mamma) setzt sich zusammen aus 1. Drüsengewebe (Glandula mammaria) und 2. Stroma (Fett- und Bindegewebe)

Die Brust liegt in Höhe der 3. – 6. Rippe über dem großen Brustmuskel, dem M. pectoralis major, teilweise auch dem M. serratus anterior. Weibliche Brüste haben die unterschiedlichsten Größen und Formen, abhängig von genetischen Faktoren sowie dem Anteil von Binde- und Fettgewebe.

Durch hormonelle Schwankungen während des Menstruationszykluses oder durch Veränderungen des Hormonstatus kann es zu Veränderungen von Form und Größe kommen. Eine Brust weist 10–20 Lobi (Einzeldrüsen) auf, die partiell durch Bindegewebe voneinander separiert werden, in welches Fettgewebe eingelagert ist. Mit 80% machen Fett- und Bindegewebe den mit Abstand größten Teil am Volumen der Brust aus. Straffe Faserbündel (Ligg. suspensoria mammaria) ziehen vom Stroma zur Haut und zur Fascia pectoralis.

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Anatomische Lage- und Richtungsbezeichnungen

Rostralcaudal (2)

Anatomische Lage- und Richtungsbezeichnungen

Die Lage- und Richtungsbezeichnungen dienen in der Anatomie zur Beschreibung der Position (situs), der Lage (versio) und des Verlaufs einzelner Strukturen. Zum Teil sind diese Bezeichnungen auch Bestandteil anatomischer Namen.

Während sich klassische Lagebezeichnungen wie „oben“ oder „unten“ je nach Körperposition ändern, sind die anatomischen Lagebezeichnungen absolut und damit unabhängig von der Position des Körpers.

 

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Die Grundlagen der Mammographie

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Ein MTA-R.de Spezial – Die Mammographie 

MTA-R.de startet heute erneut eine umfangreiche 13-teilige Artikelserie. Das Script hierzu wurde uns freundlicherweise von Astrid Marqart zur Verfügung gestellt.

Von der Anatomie der weiblichen Brust, pathologische Veränderungen, Mammographie-Gerätetechnik über Einstelltechniken bis hin zur digitalen Mammographie und der BI-RADS-Klassifikation, stellt Astrid Marquart in ihrer Arbeit in anschaulicher und gut verständlicher Art und Weise das gesamte Spektrum der Mammographie dar.

Die Autorin ist Lehr-MTA an der Medizinisch-technischen-Akademie Esslingen und unterrichtet  dort die Fächer Röntgendiagnostik, Röntgenanatomie und Nuklearmedizin.

Heute und an den nächsten zwölf Dienstagen werden wir an dieser Stelle ihre komplette Arbeit über die Grundlagen der Mammographie veröffentlichen.

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Teleradiologie nach § 3 Abs. 4 RöV

mtarrecht

Eine Besonderheit beim Betrieb von Röntgeneinrichtungen sind die teleradiologischen Untersuchungen.

Diese sind streng im §3 Abs 4 der RöV geregelt. Dort heißt es wörtlich:

§ 3 Abs. 4 Für eine Genehmigung zum Betrieb einer Röntgeneinrichtung zur Teleradiologie müssen zusätzlich zu den Absätzen 2 und 3 folgende Voraussetzungen erfüllt sein: (Anm. von mta-r.de: Die Absätzen 2 und 3 regeln die Voraussetzungen für den normalen Betrieb einer Röntgeneinrichtung)

Es ist gewährleistet, dass

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Sentinel-Lymph-Nodes beim Mammakarzinom (8)

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Sentinel-Lymph-Nodes (Wächterlymphknoten) beim Mammakarzinom (Teil 8)

7. Operation, Biopsie und histologische Untersuchung des SLN

Die minimalinvasive operative Entfernung  des Tumors (strahlt am meisten) und, sofort anschließend, des dargestellten SLNs sollte am nächsten Tag erfolgen. Dann wird der SLN mittels Gammasonde detektiert und minimal-invasiv entfernt. Alle entfernten LK werden noch im OP auf Radioaktivität überprüft und dann histologisch aufgearbeitet.

In einigen Kliniken wird zur Identifikation der Lymphbahnen intraoperativ zusätzlich Patentblau appliziert, weil durch den langsamen Abfluss des Radiopharmakons nicht alle Abflusswege radioaktiv sind. Patentblau fließt schneller in die Lymphbahnen ab und markiert sie auch innerhalb von 5 bis 10 Minuten. Durch diese Kombination kann in über 98 % eine einwandfreie SLN-Identifikation erreicht werden.

Grundsätzlich ist es natürlich möglich und besonders aus klinischer Sicht wünschenswert, von dem SLN eine Schnellschnittuntersuchung durchzuführen, weil ggf. bei einem eindeutigen Metastasennachweis das intraoperative Vorgehen durch die Axilladissektion erweitert und damit ein erneuter Eingriff vermieden werden kann.

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