Arbeitsanweisungen gemäß (RöV § 18 Abs. 2)
Für jede Röntgeneinrichtung zur Anwendung von Röntgenstrahlung am Menschen sind schriftliche Arbeitsanweisungen für die an dieser Einrichtung häufig vorgenommenen Untersuchungen oder Behandlungen zu erstellen. Die Arbeitsanweisungen sind für die dort tätigen Personen zur jederzeitigen Einsicht bereitzuhalten und auf Anforderung den zuständigen Stellen zu übersenden.
So der Wortlaut des §18 Abs.2 der RöV.
Genauer erläutert wird dieser Text in einer Richtlinie zu Arbeitsanweisungen und Aufzeichnungspflichten vom 19. Juni 2006 (GMBl. Nr. 53, S. 1051) in Kraft getreten am 1. September 2006. Dort heißt es:
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K-H. Szeifert Allgemein, Basiswissen, MTA-R Recht
Kapitel 1. Anatomie der weiblichen Brust
Die weibliche Brust (lat. Mamma) setzt sich zusammen aus 1. Drüsengewebe (Glandula mammaria) und 2. Stroma (Fett- und Bindegewebe)
Die Brust liegt in Höhe der 3. – 6. Rippe über dem großen Brustmuskel, dem M. pectoralis major, teilweise auch dem M. serratus anterior. Weibliche Brüste haben die unterschiedlichsten Größen und Formen, abhängig von genetischen Faktoren sowie dem Anteil von Binde- und Fettgewebe.
Durch hormonelle Schwankungen während des Menstruationszykluses oder durch Veränderungen des Hormonstatus kann es zu Veränderungen von Form und Größe kommen. Eine Brust weist 10–20 Lobi (Einzeldrüsen) auf, die partiell durch Bindegewebe voneinander separiert werden, in welches Fettgewebe eingelagert ist. Mit 80% machen Fett- und Bindegewebe den mit Abstand größten Teil am Volumen der Brust aus. Straffe Faserbündel (Ligg. suspensoria mammaria) ziehen vom Stroma zur Haut und zur Fascia pectoralis.
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schlumpfinchen (Astrid Marquart) Basiswissen, Grundwissen, Mammographie, Röntgen
Anatomische Lage- und Richtungsbezeichnungen
Die Lage- und Richtungsbezeichnungen dienen in der Anatomie zur Beschreibung der Position (situs), der Lage (versio) und des Verlaufs einzelner Strukturen. Zum Teil sind diese Bezeichnungen auch Bestandteil anatomischer Namen.
Während sich klassische Lagebezeichnungen wie „oben“ oder „unten“ je nach Körperposition ändern, sind die anatomischen Lagebezeichnungen absolut und damit unabhängig von der Position des Körpers.
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K-H. Szeifert Basiswissen, Grundwissen
Ein MTA-R.de Spezial – Die Mammographie
MTA-R.de startet heute erneut eine umfangreiche 13-teilige Artikelserie. Das Script hierzu wurde uns freundlicherweise von Astrid Marqart zur Verfügung gestellt.
Von der Anatomie der weiblichen Brust, pathologische Veränderungen, Mammographie-Gerätetechnik über Einstelltechniken bis hin zur digitalen Mammographie und der BI-RADS-Klassifikation, stellt Astrid Marquart in ihrer Arbeit in anschaulicher und gut verständlicher Art und Weise das gesamte Spektrum der Mammographie dar.
Die Autorin ist Lehr-MTA an der Medizinisch-technischen-Akademie Esslingen und unterrichtet dort die Fächer Röntgendiagnostik, Röntgenanatomie und Nuklearmedizin.
Heute und an den nächsten zwölf Dienstagen werden wir an dieser Stelle ihre komplette Arbeit über die Grundlagen der Mammographie veröffentlichen.
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schlumpfinchen (Astrid Marquart) Basiswissen, Fachgebiet, Grundwissen, Mammographie
Eine Besonderheit beim Betrieb von Röntgeneinrichtungen sind die teleradiologischen Untersuchungen.
Diese sind streng im §3 Abs 4 der RöV geregelt. Dort heißt es wörtlich:
§ 3 Abs. 4 Für eine Genehmigung zum Betrieb einer Röntgeneinrichtung zur Teleradiologie müssen zusätzlich zu den Absätzen 2 und 3 folgende Voraussetzungen erfüllt sein: (Anm. von mta-r.de: Die Absätzen 2 und 3 regeln die Voraussetzungen für den normalen Betrieb einer Röntgeneinrichtung)
Es ist gewährleistet, dass
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K-H. Szeifert Basiswissen, Grundwissen, MTA-R Recht, Radiologie
Sentinel-Lymph-Nodes (Wächterlymphknoten) beim Mammakarzinom (Teil 8)
7. Operation, Biopsie und histologische Untersuchung des SLN
Die minimalinvasive operative Entfernung des Tumors (strahlt am meisten) und, sofort anschließend, des dargestellten SLNs sollte am nächsten Tag erfolgen. Dann wird der SLN mittels Gammasonde detektiert und minimal-invasiv entfernt. Alle entfernten LK werden noch im OP auf Radioaktivität überprüft und dann histologisch aufgearbeitet.
In einigen Kliniken wird zur Identifikation der Lymphbahnen intraoperativ zusätzlich Patentblau appliziert, weil durch den langsamen Abfluss des Radiopharmakons nicht alle Abflusswege radioaktiv sind. Patentblau fließt schneller in die Lymphbahnen ab und markiert sie auch innerhalb von 5 bis 10 Minuten. Durch diese Kombination kann in über 98 % eine einwandfreie SLN-Identifikation erreicht werden.
Grundsätzlich ist es natürlich möglich und besonders aus klinischer Sicht wünschenswert, von dem SLN eine Schnellschnittuntersuchung durchzuführen, weil ggf. bei einem eindeutigen Metastasennachweis das intraoperative Vorgehen durch die Axilladissektion erweitert und damit ein erneuter Eingriff vermieden werden kann.
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schlumpfinchen (Astrid Marquart) Basiswissen, Nuklearmedizin