Sir Godfrey Newbold Hounsfield (* 28. August 1919 in Newark in Nottinghamshire; † 12. August 2004 in Kingston upon Thames) war englischer Elektrotechniker und Nobelpreisträger für Medizin. Er gilt als einer der Väter der Computertomografie.
Aufgewachsen ist Godfrey Newbold Hounsfield einem kleinen Ort in Nottinghamshire als jüngstes von fünf Kindern eines Stahlarbeiters, interessierte er sich schon früh für die technischen Geräte, die auf der väterlichen Farm im Einsatz waren. In vielen waghalsigen Versuchen drückte sich sein Wissensdrang aus. Er baute Tonaufzeichnungsgeräte, ließ Tonnen explodieren und veranstaltete Flugversuche von einem Heuhaufen. Der Besuch der Magnus Grammar School in Newark weckte sein Interesse für die Mathematik und die Physik. Mit dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges meldete er sich 1939 freiwillig als Reservist bei der Royal Air Forceund erhielt eine Anstellung als „Radar Mechanic Instructor“, wo er an der Entwicklung von Großbildschirm-Oszilloskopen beteiligt war. Im Anschluss an den Krieg schloss er am Faraday House Electrical Engineering College in London als Stipendiat mit dem Diplom ab. 1951 bekam er bei Electric and Musical Industries (EMI) in Hayes, Middlesex eine Anstellung und arbeitete an Radargeräten und Lenkwaffen.
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K-H. Szeifert Allgemein, Basiswissen, CT, Geschichte der Radiologie
Veränderungen sind reversibel, müssen aber im Blick behalten werden – Kinderradiologen untersuchen kindliche Knochen strahlungsfrei mit Ultraschall
Düsseldorf, Berlin, im November 2012. Was in der Kindheit an Knochen aufgebaut wird, davon zehrt der Mensch sein ganzes Leben lang. Doch was ist, wenn der kindliche Knochenaufbau durch Krankheit oder eine Krebstherapie gestört wird? Mit einem modernen Ultraschallverfahren können Kinderradiologen zeigen, dass Kinder krankheitsbedingte Schäden im Knochenaufbau bis zu einem gewissen Grad wieder aufholen können. Im Vergleich zu gesunden Kindern bleibt aber meist ein Defizit bestehen. Entsprechende Studienergebnisse diskutierten Kinderradiologen auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Pädiatrische Radiologie (GPR) in Düsseldorf. (weiterlesen …)
Adrian Adamiok Allgemein, Basiswissen, Fachgebiet, Grundwissen, Pressebericht
Weitere Untersuchungen mit F18-FDG:
- Entzündungsdiagnostik: Eine PET-CT-Untersuchung ist bei Fieber unklarer Herkunft und zur Beurteilung möglicher Infekte von Gefäß-oder Gelenkprothesen sinnvoll, da Entzündungsherde ebenfalls einen erhöhten Glucosestoffwechsel aufweisen.
- Kardiologie: Eine PET-CT-Untersuchung erlaubt es, die Myocardvitalität zu beurteilen. Dabei kann festgestellt werden, ob es sich um Narbengewebe, oder um vitales, aber sehr schlecht durchblutetes Myokardgewebe handelt. Denn nur bei vitalen Myocardgewebe bringt eine Bypass-Operation ein Nutzen. (weiterlesen …)
schlumpfinchen (Astrid Marquart) Basiswissen, Grundwissen, Nuklearmedizin, PET, Wissen
Zugegeben, das Thema klingt erstmal sehr trocken, theoretisch und mathematisch. Dennoch – es wird sich lohnen – sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Denn hat man dieses Prinzip einmal verstanden, wird das freie Belichten von Röntgenaufnahmen auch unter schwierigsten Bedingungen sehr schnell sehr einfach und unproblematisch.
Die einstellbaren Werte für KV und mAs an den Röntgenschaltgeräten erhöhen sich nicht linear, das hat bestimmt schon jeder von uns festgestellt. Hat er sich aber auch schon mal gefragt, warum das so ist und nach welcher Regel die Skala der einstellbaren Werte ansteigt?
Bis Ende der fünfziger Jahre wurden Röntgenaufnahmen frei belichtet. Es hing damals entscheidend von der Erfahrung der Röntgenassistentin ab, ob der Film korrekt belichtet war oder nicht. Dazu hatte die Industrie Hilfstabellen aufgestellt, die auf den Normzahlen aufbauten, denn mit diesen Normzahlen konnte und kann man auch heute noch schwierige Multiplikationen bzw. Divisionen zur Dosisberechnung auf einfache Additionen bzw. Subtraktionen reduzieren. (weiterlesen …)
K-H. Szeifert Basiswissen, Grundwissen, Röntgen
Strahlenschutz Patient
Die Strahlendosis beim PET-CT setzt sich aus den Komponenten Topogramm, Low-Dose-CT, PET und diagnostisches CT zusammen. Wobei das diagnostische CT am stärksten zur Gesamtdosis beiträgt. Es ergeben sich daher folgende Überlegungen zur Reduzierung der Strahlenexposition des Patienten:
- Die diagnostischen Referenzwerte (DRW) sind bei der Applikation von F18-FDG einzuhalten (350 MBq bei 70 kg)
- Grundsätzlich sollte das Personal bei der Durchführung der Computertomographie die Strahlenschutzmaßnahmen einsetzen, die sonst auch in der CT eingehalten werden sollten. (weiterlesen …)
schlumpfinchen (Astrid Marquart) Basiswissen, Grundwissen, Nuklearmedizin, PET, Wissen
Welche Patientenvorbereitungen sind vor einer F18-PET-CT mit -FDG zu beachten?
Mindestens eine 4-stündige Nahrungskarenz einhalten. Wasser oder ungesüßte Getränke sind erlaubt.
Eine genaue Anamnese erheben. Der Patient wird außerdem befragt ob ein Diabetes mellitus bekannt ist.
Falls nach dem PET ein CT mit KM gefahren, Patientenvorbereitung vor KM-Gabe beachten.
Der Patient auf eine bequeme Liege positionieren, ein venösen Zugang legen und Blutzucker (˂150 mg/dl) messen.
Applikation von 300-400 MBq -F18-FDG.
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schlumpfinchen (Astrid Marquart) Allgemein, Basiswissen, Nuklearmedizin, PET, Wissen
Zertifizierungsprogramm stellt Behandlungsstandards und Patientensicherheit in einer schnell wachsenden medizinischen Disziplin sicher
Berlin, September 2012. Die Behandlungsmethoden der minimal-invasiven, interventionellen Radiologie und Neuroradiologie haben in den vergangenen Jahren einen enormen Aufschwung erfahren. Unter Bildkontrolle können „Interventionalisten“ verschlossene Gefäße wiedereröffnen und damit erfolgreich Schlaganfallpatienten oder Patienten mit peripher-arterieller Verschlusskrankheit (pAVK) behandeln oder – ebenfalls unter Einsatz von bildgebenden Verfahren – präzise lokalisiert Tumoren zerstören und Gefäßfehlbildungen verschließen. Um die Qualität dieser komplexen Eingriffe zu fördern sowie die Ausbildung kontinuierlich zu verbessern, hat die Deutsche Gesellschaft für Interventionelle Radiologie und minimal-invasive Therapie (DeGIR) bereits vor zwei Jahren ein Qualifizierungs- und Zertifizierungsprogramm aufgelegt. Ab Oktober 2012 wird das Programm um den neuroradiologischen Interventionsbereich erweitert werden. Damit sind sämtliche Interventionsbereiche und alle gängigen Techniken durch das Zertifizierungsprogramm der beiden Fachgesellschaften, DeGIR und Deutsche Gesellschaft für Neuroradiologie (DGNR), abgedeckt. (weiterlesen …)
Adrian Adamiok Allgemein, Basiswissen, Fachgebiet, Grundwissen, Pressebericht, Radiologie