Grundwissen

Fokale noduläre Hyperplasie (FNH)

adrianadamiok 28 Aug, 2017 00:00

Die seltene fokale noduläre Hyperplasie (FNH) ist eine benigne tumorartige Läsion. In der Nativ-CT gelangt die FNH als hypodense Raumforderung zur Darstellung, oft mit zentraler Narbenfigur. Nach i.v.-Kontrastmittelbolusapplikation ist ein biphasisches Enhancement erkennbar, die zentrale Narbe ist hypodens.

FNH im rechten Leberlappen

Nach i.v.-Kontrastmittelbolusapplikation ist ein biphasisches Enhancement erkennbar, die zentrale Narbe ist hypodens. Auf späteren Bildern ist die Narbe kurzzeitig hyperdens, während der Parenchymanteil isodens mit dem Lebergewebe wird. In der Sonographie ist die fokal-noduläre Hyperplasie unregelmäßig begrenzt, rund bzw. oval und von variabler Größe. Sie ist oft nur gering schwächer oder stärker echogen als das übrige Leberparenchym und dann nur an Gefäßverlagerungen oder Kontureffekten erkennbar. Die FNH tritt solitär auf.

Die Therapie ist In der Regel, lediglich die Verlaufskontrolle. Treten Beschwerden auf, kann die Hyperplasie operativ entfernt werden. Die Patienten sollten keine Östrogene (z. B. in Kontrazeptiva) einnehmen.

Wikipedia: Die fokale noduläre Hyperplasie (FNH) ist eine gutartige Wucherung in der Leber und betrifft häufig Frauen (75 %). Es wird ein Zusammenhang mit der Einnahme von Kontrazeptiva vermutet.

Kommentieren