SPECT - Messprinzip und Aufnahmearten

schlumpfinchen 29 May, 2012 09:00

Single-Photon-Emissionscomputertomographie


 


2. Messprinzip


 
a. Transmissions-CT:

Bei der Computertomographie wird ein Röntgenfächerstrahl nach Durchstrahlung des Patienten von einem Detektorring gemessen. Röntgenröhre und Detektorring rotieren um 360 Grad

b. Emissions-CT:

Bei der SPECT wird die aus dem Patienten austretende Strahlung von einen oder mehreren Kameraköpfen gemessen. Die Kameraköpfe rotieren um 360 Grad.


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3. Aufnahmearten


3.1 Abtastbewegung

Die Abtastbewegungen der Kameraköpfe kann schrittweise („step and shoot“) oder kontinuierlich erfolgen. Bei schrittweiser Abtastung sind Winkelschritte von 3° bzw.6° üblich, die Aufnahmezeit pro Winkelschritt liegt bei 20 bis 40 sec je nach Untersuchung. Bei kontinuierlicher Abtastbewegung wird die Abtastgeschwindigkeit vorgegeben.

3.2 Abtastwinkel

Normalerweise wird ein Abtastwinkel von 360° gewählt. Bei Doppelkopfkameras reduziert sich der Abtastwinkel auf 180° pro Kamerakopf, bei Dreikopfkameras auf 120°. Dies gibt in der Summe wieder ein Gesamtabtastwinkel von 360°. Deshalb sind Mehrkopfsysteme bei der Aufnahme viel schneller.

3.3 Abtastform

Abhängig vom Gerätetyp gibt es kreisförmige, elliptische und Körperkontur-Abtastung.

Praxistipp: Da die Auflösung des Bildes vom Abstand zwischen Kamerakopf und Patient abhängig  ist, empfiehlt es sich die Körperkontur-Abtastung, wenn vorhanden, anzuwenden. Dies ermöglicht SPECT-Aufnahmen mit minimalem Abstand.

3.4. Kollimatoren

Im Allgemeinen werden Parallelloch-Kollimatoren für die SPECT eingesetzt. Für die Hirn-SPECT werden Fanbeam-Kollimatoren verwendet.

wird fortgesetzt

Quellenangaben für alle Artikel der SPECT-Serie von Astrid Marqart!


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