Radioaktive Zündkerzen

kszeifert 12 Jul, 2011 10:00

Zündkerzen mit Polonium-210 zum Hinauszögern der Dauer des Zündfunkens

Wie schon mehrfach auf MTA-R.de berichtet, galt Radioaktivität in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts als Wundermittel für und gegen alles.

So enthielten die Zündstifte der Firestone-Zündkerzen von 1940 bis 1946 in den USA das Poloniumisotop 210 in geringen Mengen.

Es sollte die Luft ionisieren und damit die Dauer des Zündfunkens hinauszögern.

Aufgrund der relativ kurzen Halbwertszeit von Po-210 (etwa 138 Tage) sind in den Zündstiften heute aber keine Poloniumatome mehr nachweisbar.




Diese Firestone-Zündkerzen enthielten an ihren Stiften geringste Mengen des Isotops Po-210.



 

Also sollte noch jemand  auf seinem  Dachboden  solche alte Zündkerzen finden, so braucht er  sich bei der kurzen Halbwertszeit des verwendeten Poloniums keinerlei Sorgen mehr machen.

 

 

 

 

 

Quelle


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