Neues Angebot: Informatikstudium für das Gesundheitswesen der Hochschule Konstanz

adrianadamiok 22 Apr, 2012 10:00

Neuer Studiengang an der Hochschule Konstanz vermittelt breites Fachwissen für IT-Einsatz in der Zukunftsbranche GesundheitZum Wintersemester 2012/13 startet die Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung mit 42 Studienplätzen den Bachelor-Studiengang Gesundheitsinformatik. Die Studierenden werden praxisnah zu Fachleuten für den Einsatz von Informationstechnologien im Gesundheitswesen ausgebildet. Im Fokus steht die branchenspezifische Ausrichtung, die die Studierenden befähigt, mit den unterschiedlichen Akteuren des Gesundheitswesens zu kommunizieren und ihren Bedürfnissen entsprechende Lösungen zu betreiben und anzuwenden.

[[entfernt]]Neuer Studiengang an der Hochschule Konstanz vermittelt breites Fachwissen für IT-Einsatz in der Zukunftsbranche Gesundheit

Zum Wintersemester 2012/13 startet die Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung mit 42 Studienplätzen den Bachelor-Studiengang Gesundheitsinformatik. Die Studierenden werden praxisnah zu Fachleuten für den Einsatz von Informationstechnologien im Gesundheitswesen ausgebildet. Im Fokus steht die branchenspezifische Ausrichtung, die die Studierenden befähigt, mit den unterschiedlichen Akteuren des Gesundheitswesens zu kommunizieren und ihren Bedürfnissen entsprechende Lösungen zu betreiben und anzuwenden.



Das sieben Semester umfassende Studium vermittelt ein breites Fachwissen sowohl der Informatik wie auch für deren spezifischen Einsatz im Gesundheitssektor. So werden beispielsweise neben Software-Entwicklung und IT-Controlling auch Medizininformatik und E-Health, Gesundheitsökonomie und medizinische Terminologie wie auch rechtliche Grundlagen zu Datenschutz und Sozialrecht gelehrt. „Die Gesundheitsbranche sucht händeringend nach Spezialisten, die die spezifischen Bedürfnisse der Akteure kennen und übergreifende Gesamtlösungen entwickeln und pflegen können“, sagt Prof. Dr. Christian Johner von der Fakultät für Informatik, der den Studiengang mitentwickelt hat. Die Studieninhalte sind deshalb stark an den Bedürfnissen der potentiellen Arbeitgeber orientiert. Ein Expertengremium aus Kliniken und Pflegeeinrichtungen der Region Bodensee hat bei der Ausgestaltung des Studiengangs mitgewirkt. Studierende haben somit nicht erst während des in das Studium integrierten Praxissemesters die Möglichkeit,  anwendungsorientiert zu arbeiten.

Aufgrund der technologischen und demografischen Entwicklung in Europa ist zu erwarten, dass die Berufsaussichten der Absolventen des Studiengangs hervorragend bleiben. Mit ihren speziellen Kenntnissen können sie einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten. Potentielle Arbeitgeber sind sowohl Hersteller von Medizintechnik oder –Software wie auch Anwender von Kliniken bis zu Krankenkassen. Auch Beratungsunternehmen, Verbände oder die Politik haben Bedarf an Gesundheitsinformatikern.

Konkret können zum Aufgabenspektrum von Gesundheitsinformatikern zählen: Die nutzerorientierte Herstellung bzw. Anwendung von Systemen unter Einhaltung rechtlicher Grundlagen, die Einführung und Betreuung telemedizinischer Infrastrukturen, Bildverarbeitung, klinische Informationssysteme, die Abbildung und Unterstützung klinischer Prozesse mit Hilfe der IT, IT-gestützte Qualitätssicherung, der Betrieb von Rechenzentren, die Gewährleistung von technischem Support, Angebot von Schulungen, Software-Entwicklung und mehr.

Voraussetzung für die Zulassung zum Studium ist das Abitur bzw. die Fachhochschulreife oder ein äquivalenter Abschluss. Vorkenntnisse im Programmieren sind nicht erforderlich. Teile des Studiums können im Ausland, zum Beispiel an einer Partnerhochschule der HTWG, vollzogen werden. Es ist auch möglich, das praktische Studiensemester oder die Bachelorarbeit im Ausland zu absolvieren.

Bewerbungsschluss für das Wintersemester ist der 15. Juli 2012.

Weitere Informationen im Internet unter www.htwg-konstanz.de/gib


Kommentieren