Geringeres Risiko fuer Mastektomien bei jaehrlichem Screening ab 40

adrianadamiok 30 Jan, 2011 20:15

Eine jährliche Teilnahme am Brustkrebsscreening verringert schon bei 40- bis 50jährigen Frauen das Risiko einer Mastektomie. Zu diesem Ergebnis kommt Nicholas Perry vom Londoner Breast Institute, dass er bei dem RSNA in Chicago vorgestellt hat.

In den Vereinigten Staaten (USA) empfiehlt die US Preventive Services Task Force seit kurzem das Alter der jährlichen Mammographien von 40 auf 50 Jahre zu erhöhen. Auch in Europa wird hierüber diskutiert.



Großbritanniens Kliniken und Institute erstellten in den letzten sechs Jahre Studien zu diesem Thema. 971 Frauen mit Brustkrebs wurden am London Breast Institute behandelt. 156 Frauen davon waren unter 50 Jahren. Sie wurden komplett am Zentrum versorgt. Von diesen 156 Frauen hatten 114 zuvor keine Mammographie gehabt.

Perry zeigte, dass die Rate an Mastektomien bei den an der Studie teilnehmenden Frauen mit Brustkrebs, die zuvor eine Mammographie bekommen haben, bei 19 Prozent lag. Damit lag sie deutlich niedriger als in der Gruppe der Frauen ohne vorherige Mastektomie, mit einer Rate von 46 Prozent.


Diese Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung von regelmäßigem Screening bei unter 50jährigen und bestätigen, dass Mammographien die Chance auf eine brusterhaltende Behandlung verbessern, sagte Perry. [Photo: RSNA 2010]


Quelle: http://www2.rsna.org/timssnet/media/pressreleases/pr_target.cfm?ID=519


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