Fallbeispiel: Hyperostosis frontalis interna

kszeifert 11 Sep, 2012 08:00

Die Hyperostosis frontalis interna ist eine häufige, gutartige Verdickung der Schädelkalotte im Bereich des Stirnbeins zur Innenseite hin. DieHyperostose findet sich vornehmlich bei Frauen in und nach den Wechseljahren und bleibt in der Regel symptomlos. Meist wird sie als Zufallsbefund bei einer Röntgenaufnahme oder Computertomographie des Schädels entdeckt.

Die Abgrenzung in der Röntgenuntersuchung zu anderen Erkrankungen wie z.B. Knochenmetastasen oder Morbus Paget gelingt in der Regel durch die symmetrische Verteilung, die typische Ausbreitung rein frontal und nur nach innen, so wie den rein hyperostotischen und nicht destruktiven Charakter leicht.



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Ein gemeinsames Auftreten mit Fettsucht, Hirsutismus und Kopfschmerzen wird als Morgagni-Syndrom, Stewart-Morel-Morgagni-Syndrom oder Morgagni-Trias bezeichnet.

Quelle: Die obige Beschreibung und die Bilder stammen aus dem Wikipedia-Artikel: Hyperostosis_frontalis_interna , lizenziert gemäß CC-BY-SA. Eine vollständige Liste der Autoren befindet sich hier

 


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Kommentare

Sabine Schmidt vor 2 Monate

Bei eiern Röntgenuntersuchung wurde der Befund erstellt, dass ich eine ausgeprägte Hyperostosis frontalis interna zeigt. Ich leide seit zirka 4 Jahre unter Schwindelataken links, wenn ich den Kopf nach links drehe. Dann drehe ich meinen Kopf ganz schnell nach rechts, damit der Schwindel nicht anhält. Ich war auch deshalb schon krank geschrieben. Ich konnte nicht aufstehen, hatte erbrechen, und es kreiste in meinen Kopf wie auf einen Karussell. Die Ärzte konnten nichts fest stellen. Außer Verspannung .
Es muss doch aber eine Ursache haben, diese Schwindelataken. Kann das an den ausgeprägten Hyperostosis liegen?

Anm. d. Red.: Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir an dieser Stelle keine ärztlichen Ratschläge geben dürfen und auch nicht können.