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MTA-R.de

Wir bieten dir regelmäßig Informationen in den Bereichen Radiologie, Strahlentherapie und Nuklearmedizin.
Seit Februar 2011 bauen wir unsere Angebote immer weiter aus und sind die größte deutschsprachige Community für MTAR's.


Vorhaben

Wir möchten die erste Anlaufstelle für Medizinisch Technische Assistenten in der Radiologie im Internet werden. Um das zu erreichen arbeiten wir regelmäßig an unseren Angeboten und sind auf die Mithilfe unserer Leser angewiesen. Derzeit umfasst unser Angebot einen Newsblog, Eventkalender, Stellenmarkt, Downloadbereich und Bildergallerie.


Geplant

In der Pipline befinden sich noch etliche Features die darauf warten veröffentlicht zu werden. So zum Beispiel auch unsere Produktdatenbank zu Büchern, Geräten und Zubehör mit einem Bewertungssystem. Hierfür suchen noch freiwillige helfer, melde dich doch bitte über unser Kontaktformular.

Unterstützung

Das Projekt wird von Adrian Adamiok und Sebastian Preisner betreut und aufgebaut. Beide sind Berufstätige MTAR und unterhalten die Webseite in ihrer Freizeit. Um die Kosten zu deken, die solch ein Projekt aufbringen sind wir auf Sponsoren, Werbepartner und Spenden angewiesen.

Fragen / Hilfe

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Pleiten, Pech & Pannen – “kopflose HWS”

Folie2

Röntgen HWS seitl. “kopflos” – So könnte die Anfordrung für diese Aufnahme der HWS seitlich gelautet haben.

Leicht erstaunt war der Chirurg, dem dieses Foto zum Befunden vorgelegt wurde. Da fehlten doch ein paar Halswirbelkörper? Und wo war denn der Schädel geblieben?
Etwas irritiert – der Patient stand doch wohlbehalten und mit richtig sitzendem Kopf  neben ihn – wurde das Bild anschließend dem eher amüsierten Radiologen vorgestellt.

Was war passiert? …  

HWS seitl.  - ohne Verbindung zum Kopf?  Foto: mta-r.de

Die Erklärung war relativ einfach: - Es handelte sich hier um eine Doppelbelichtung.

Auf die Speicherfolienkassette wurde zunächst eine Schulter belichtet. Diese wurde nicht ausgelesen und erneut – diesmal zur Aufnahme  der seitlichen HWS – benutzt.

Im Eifer des Gefechts war bei der technischen Durchführung  dies nicht aufgefallen und das Bild wurde so in das PACS freigegeben und eingespielt.

Dabei summierten sich die Belichtungen. Im Gegensatz zu Filmbelichtungen wird die Aufnahme dabei aber nicht dunkler, denn ein digitales System rechnet die entstandenen Bilder immer auf eine Schwärzung mit einen mittleren Grauwert zurück.

Durch die vorangegangene Schulteraufnahme war der linke obere Teil des Bildes schon stark überbelichtet, so dass in der Summe auch der obere Anteil der darüber belichteten HWS nicht mehr kontrastiert wurde und es scheint so, als wäre die obere HWS abgetrennt.

Beide Aufnahmen, die der Schulter und die der HWS mussten natürlich wiederholt werden.

Solche Fehler dürfen natürlich nicht regelmäßig vorkommen – passieren aber leider immer wieder und sollten für MTRA auf alle Fälle immer mehr als peinlich sein!

Avatar of K-H. Szeifert

Autor: K-H. Szeifert

Ich bin leitender MTRA in der GRN-Klinik Schwetzingen (Rhein-Nrckar-Kreis) Nebenberuflich arbeite ich bei der Fa. "Medical Solutions - Lonsing GmbH " in Sinsheim als Dozent für Strahlenschutzkurse, Röntgeneinstelltechnik, Workshops usw. [www.medical-solution-team.de] Daneben unterstütze ich noch Sebastians und Adrians "MTA-R.de Projekt".

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2 Kommentare

  1. Zahnarzt
    Jul 24, 2012 @ 11:57:47

    Früher wurde sehr viel geröntgt, man wollte dies vermeiden und führte den sogenannten Röntgenpass ein, da endlich eingesehen wurde, dass röntgen ionisierende Strahlen enthält, die krank machen können.
    Heutzutage werden immer mehr digitale Röntgengeräte eingesetzt, hierbei ist die Strahlenbelastung geringer und die Aufnahmen können bearbeitet und besser archiviert werden. Man erspart somit sehr viel Strahlen.

    Antworten

  2. Conroy
    Jun 04, 2012 @ 09:40:38

    Das sieht wirklich verrückt aus =D

    Antworten

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