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Wir bieten dir regelmäßig Informationen in den Bereichen Radiologie, Strahlentherapie und Nuklearmedizin.
Seit Februar 2011 bauen wir unsere Angebote immer weiter aus und sind die größte deutschsprachige Community für MTAR's.


Vorhaben

Wir möchten die erste Anlaufstelle für Medizinisch Technische Assistenten in der Radiologie im Internet werden. Um das zu erreichen arbeiten wir regelmäßig an unseren Angeboten und sind auf die Mithilfe unserer Leser angewiesen. Derzeit umfasst unser Angebot einen Newsblog, Eventkalender, Stellenmarkt, Downloadbereich und Bildergallerie.


Geplant

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Fragen / Hilfe

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Geschichte der Röntgenröhren

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Heute startet mta-r.de eine neue mehrteilige Serie über die Röntgenröhre im medizinischen Einsatzbereich. Das Script wurde uns freundlicherweise von Herrn  Dr. Heinrich Behner  von der Siemens AG  zur Verfügung gestellt. Beginnend mit der Geschichte der Röntgenröhre und Anforderungen an einen Röntgenstrahler über Bauteile und Röhrenbeispiele bis hin zu Grundlagen der Bildqualität, Röhrenbelastung und Lebensdauer von Röntgenröhren werden in dem Vortrag in gut verständlicher Weise  Funktionen  und Zusammenhänge beschrieben und erklärt. Eine empfehlenswerte Lektüre – nicht nur für MTA-R-Schüler. (red)

Die Röntgenröhre im medizinischen Einsatzbereich

A. Geschichte der Röntgenröhren …

Der Startschuss der Röntgentechnologie fiel im Jahre 1895, als Prof. W. C. Röntgen in seinem Labor in Würzburg die durchleuchtende Wirkung seiner sog. „Kathodenstrahlen“ entdeckte. Sehr schnell wurde damals der medizinische Nutzen erkannt; Abbildungen auf Fluoreszenzschirmen oder Filmen erlaubten erstmals den Einblick in Knochenstrukturen ohne operativen Eingriff. Dementsprechend startete der Beginn der industriellen Nutzung nur wenige Monate später im Jahre 1896.

Technisch handelte es sich in der Anfangszeit (z.B. bei den ersten Versuchen von Hittorf, Crookes und Lenard) noch um Kathodenstrahlröhren, wobei die Glaswandung die Funktion der Anode übernahm.

Eine erste Verbesserung war die Verwendung einer Metallanode (Alu- oder Pt-Blech) in Gasionenröhren zur Erzeugung höherer Dosisleistungen bei gleichzeitiger Schonung der Glaswand.

Die folgenden Jahre bis zur heutigen Zeit waren geprägt von einer stetigen Weiterentwicklung und Verbesserung der Technologien mit dem Ziel der Leistungs- und Bildqualitätssteigerung.

Einige weitere Meilensteine:

1904 Anodenmaterial Wolfram wird eingeführt

1913 Glühkathoden-Hochvakuumröhre (Coolidge, GE)

1918 Strichbrennfleck zur Erhöhung der Belastbarkeit (Goetze)

1923 Doppelfokus-Röhre mit kleinem (F1) und großem Brennfleck (F2) (Kucher)

1929 Drehanodenröhre „Rotalix“ (Bouwers, Philips)

1993 erste 50 Hz Drehanodenröhre „Pantix“ mit massiver W-Anode und Hochtemperaturstrahlungskühlung im Strahlenschutzgehäuse (Ungelenk, Siemens)

1959 Vorstellung der „Super-Rotalix“ mit 150 Hz Anodenantrieb (Philips)

1962 Einführung der Wolfram-Rhenium-legierten Molybdän-Verbundanode (Silbermann, Siemens)

1970 erste Glas-Metallkolbenröhre für Mammographie (Siemens)

1973 Einführung der Verbundanode Graphit –Molybdän und 300 Hz Antriebsfrequenz (Friedel, Lauterbach, Siemens)

1989 Vorstellung der Metall-Keramik-Röhre mit Flüssigmetall-Spiralrillengleitlager (Philips)

1995 Einführung der kompakten Keramik-Metall-Röhre für High-End-Computertomographieanwendungen (Siemens)

1996 Einführung des kompakten Gleitlagerstrahlers mit 150 Hz Anodenantrieb (Siemens)

2003 Markteinführung des ersten Hochleistungs-Drehkolbenstrahlers mit Direktkühlung (Siemens)

 

Fortsetzung am nächsten Freitag


mta-r.de  bedankt sich ganz herzlich für die freundliche Überlassung dieses Scripts bei:

Dr. Heinrich Behner 
Siemens AG
Healthcare Sector

Clinical Products Division
Components and Vacuum Technology
H CP CV PV R&D
Günther-Scharowsky-Str. 21
91058 Erlangen, Deutschland
Tel.: +49 9131 7-31872
Mobil: +49 173 9752705
mailto:heinrich.behner@siemens.com 


Weitere Teile der SerieAnforderungen an Röntgenstrahler >>
Avatar of K-H. Szeifert

Autor: K-H. Szeifert

Ich bin leitender MTRA in der GRN-Klinik Schwetzingen (Rhein-Nrckar-Kreis) Nebenberuflich arbeite ich bei der Fa. "Medical Solutions - Lonsing GmbH " in Sinsheim als Dozent für Strahlenschutzkurse, Röntgeneinstelltechnik, Workshops usw. [www.medical-solution-team.de] Daneben unterstütze ich noch Sebastians und Adrians "MTA-R.de Projekt".

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