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MTA-R.de

Wir bieten dir regelmäßig Informationen in den Bereichen Radiologie, Strahlentherapie und Nuklearmedizin.
Seit Februar 2011 bauen wir unsere Angebote immer weiter aus und sind die größte deutschsprachige Community für MTAR's.


Vorhaben

Wir möchten die erste Anlaufstelle für Medizinisch Technische Assistenten in der Radiologie im Internet werden. Um das zu erreichen arbeiten wir regelmäßig an unseren Angeboten und sind auf die Mithilfe unserer Leser angewiesen. Derzeit umfasst unser Angebot einen Newsblog, Eventkalender, Stellenmarkt, Downloadbereich und Bildergallerie.


Geplant

In der Pipline befinden sich noch etliche Features die darauf warten veröffentlicht zu werden. So zum Beispiel auch unsere Produktdatenbank zu Büchern, Geräten und Zubehör mit einem Bewertungssystem. Hierfür suchen noch freiwillige helfer, melde dich doch bitte über unser Kontaktformular.

Unterstützung

Das Projekt wird von Adrian Adamiok und Sebastian Preisner betreut und aufgebaut. Beide sind Berufstätige MTAR und unterhalten die Webseite in ihrer Freizeit. Um die Kosten zu deken, die solch ein Projekt aufbringen sind wir auf Sponsoren, Werbepartner und Spenden angewiesen.

Fragen / Hilfe

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Gibt es eine Altersgrenze für die Hodenkapsel ?

Folie4

Ein Thema, das immer wieder an uns herangetragen wird ist das Anlegen und die Benutzung von Hodenkapseln. So auch die Frage: Gibt es eine vorgeschriebene Altersgrenze für das Anbringen einer Hodenkapsel?

Antwort von Prof Ewen aus dem Forum-roev.de zur Frage 1317:
“Es gibt keine Vorschriften oder anderweitige offizielle Regelungen zum Anlegen von Gonadenschutz bei Röntgenuntersuchungen, auch nicht, was eine eventuelle Altersgrenze betrifft. So muss man hier ausschließlich eine (strahlenbiologisch begründbare) Vernunft walten lassen. Wenn das Anlegen von Patientenschutz bei hohen Alter der Patienten mit einem möglicheweise damit verbundenen schlechten Allgemeinzustand Schwierigkeiten bereitet und vielleicht sogar im Extremfall die ordnungsgemäße Durchführung der Röntgenuntersuchung gefährdet, dann lässt man eben den Gonadenschutz weg!

Man sollte hier flexibel sein: Dort, wo die Nutzung von Gonadenschutz – auch bei Älteren – unproblematisch ist, wird man dies tun, falls mit Problemen verbunden, eben nicht. Sie hätten dann als MTRA keine z.B. behördlichen zu befürchten. Sinnvoll ist es, diese Situation mit dem Strahlenschutzbeauftragten abzusprechen und als Ergebnis dieser Absprache vielleicht einen kurzen Text zur Handhabung von Gonadenschutz zu verfassen.”

Bis zu welchem Alter muss die Hodenkapsel jetzt angelegt werden? Es gibt  z.B. 50-jährige Patienten, die sie ablehnen und mitteilen sie seien sterilisiert, Andernfalls möchten manche 80-jährige sie unbedingt haben, weil sie sich an Charly Chaplin messen. Die Ärztliche Stelle Hessen zum Beispiel gibt das 60. Lebensjahr als Grenze an. 
Man sollte einfach gemäß der Aussage von Herrn Prof. Ewen beim Anlegen bzw. Anbieten von Gonadenschutz bei Röntgenuntersuchungen eine gewisse statistisch abgesicherte strahlenbiologische Vernunft walten lassen.

Dieser Auffassung  kann sich mta-r.de  nur anschließen und empfiehlt daher diese Vorgehensweise.

Immer wieder ein Thema: Die Hodenkapsel! Hier der mta-r.de Testsieger: Die Kapsel der Fa. MAVIG

Übrigens: Das richtige Anlegen einer Hodenkapsel reduziert die Strahlenbelastung der Hoden um bis zu 95 Prozent. Das Abdecken der Gonaden lediglich mit Bleigummimatten außerhalb des Primärstrahlenfeldes ist dagegen nahezu wirkungslos!

Eine Anleitung zum richtigen Anlegen einer Hodenkapsel im .pdf-Format zum Free-Download gibt es hier

In diesem Zusammenhang noch einmal das Gerichtsurteil zur Fachkunde des Verwaltungsgerichtes Potsdam 3. Kammer vom 05.01.2005 Aktenzeichen: 3 L 1089/04:
Das Fehlen der für die Durchführung von Röntgenaufnahmen erforderlichen Fachkunde, welches zur Entziehung der Fachkundebescheinigung berechtigt, ist anzunehmen, wenn bei den Aufnahmen ein falscher Gonadenschutz eingesetzt wird und mehrfach unkorrekte Einblendungen erfolgten.
Des Weiteren ist ein Fehlen der Sachkunde anzunehmen, wenn wiederholt falsche Folienempfindlichkeiten benutzt wurden. Das gilt insbesondere dann, wenn die Fehler bei diversen Aufnahmen wiederholt aufgetreten sind.

Weitere Teile der Serie<< Erforderliche PatientenschutzmittelGut gemeinter Hodenschutz bei Hydrozele >>
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Autor: K-H. Szeifert

Ich bin leitender MTRA in der GRN-Klinik Schwetzingen (Rhein-Nrckar-Kreis) Nebenberuflich arbeite ich bei der Fa. "Medical Solutions - Lonsing GmbH " in Sinsheim als Dozent für Strahlenschutzkurse, Röntgeneinstelltechnik, Workshops usw. [www.medical-solution-team.de] Daneben unterstütze ich noch Sebastians und Adrians "MTA-R.de Projekt".

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