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MTA-R.de

Wir bieten dir regelmäßig Informationen in den Bereichen Radiologie, Strahlentherapie und Nuklearmedizin.
Seit Februar 2011 bauen wir unsere Angebote immer weiter aus und sind die größte deutschsprachige Community für MTAR's.


Vorhaben

Wir möchten die erste Anlaufstelle für Medizinisch Technische Assistenten in der Radiologie im Internet werden. Um das zu erreichen arbeiten wir regelmäßig an unseren Angeboten und sind auf die Mithilfe unserer Leser angewiesen. Derzeit umfasst unser Angebot einen Newsblog, Eventkalender, Stellenmarkt, Downloadbereich und Bildergallerie.


Geplant

In der Pipline befinden sich noch etliche Features die darauf warten veröffentlicht zu werden. So zum Beispiel auch unsere Produktdatenbank zu Büchern, Geräten und Zubehör mit einem Bewertungssystem. Hierfür suchen noch freiwillige helfer, melde dich doch bitte über unser Kontaktformular.

Unterstützung

Das Projekt wird von Adrian Adamiok und Sebastian Preisner betreut und aufgebaut. Beide sind Berufstätige MTAR und unterhalten die Webseite in ihrer Freizeit. Um die Kosten zu deken, die solch ein Projekt aufbringen sind wir auf Sponsoren, Werbepartner und Spenden angewiesen.

Fragen / Hilfe

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Nutzen und Risiko der Röntgendiagnostik

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Jede Röntgenuntersuchung ist mit einem gewissen – wenn auch geringen – Strahlenrisiko verbunden. Bei der Abschätzung des Strahlenrisikos ist es üblich, von einem proportionalen Zusammenhang zwischen Dosis und Krebsrisiko auszugehen bis hin zu ganz geringen Dosiswerten. Dies ist eine vorsorgliche Annahme für den praktischen Strahlenschutz, einem Bereich, in dem sich die Risikoschätzungen auf geringe Dosen und somit auf mögliche, aber wegen ihrer geringen Wahrscheinlichkeit nicht unmittelbar nachweisbare Gesundheitsschäden beziehen. Werden also für Röntgenuntersuchungen – die in den meisten Fällen mit sehr niedrigen Dosen einhergehen – „zusätzliche“ strahlenbedingte Krebsfälle abgeschätzt, so handelt es sich nicht um tatsächlich beobachtbare, sondern um hypothetische Fälle.

Die Röntgendiagnostik wird vom Arzt eingesetzt, wenn mit anderen Verfahren wie Labor-, Ultraschall- oder endoskopischen Untersuchungen keine eindeutige Diagnose zu erhalten ist. Mit der Röntgendiagnostik wird oft erst die Diagnose ermöglicht oder erhärtet bzw. der Befund präzisiert.

Bei einer gewissenhaften Rechtfertigung der Röntgenuntersuchung, d.h. einer sorgfältigen Nutzen-Risiko-Abwägung aus medizinischer Sicht – der so genannten rechtfertigenden Indikation – und bei Minimierung der Dosis durch qualitätssichernde Maßnahmen überwiegt der Nutzen das Strahlenrisiko für den einzelnen Patienten.

Wie kann die medizinische Strahlenexposition in Deutschland verringert werden?

Bei Stellung der oben genannten rechtfertigenden Indikation ist der Arzt verpflichtet, auch Verfahren mit geringerer oder keiner Strahlenexposition zu berücksichtigen (z. B. eine Magnetresonanztomographie oder eine Ultraschalluntersuchung). Daher sollte jeder Patient gezielt nachfragen, warum die Röntgenuntersuchung notwendig ist und ob alternative Diagnoseverfahren eingesetzt werden können.

Welche Bedeutung die Röntgendiagnostik für den einzelnen Patienten haben kann, zeigen einige Beispiele:

  • Sichere Diagnose eines Knochenbruchs und Kontrolle der richtigen Einrichtung des Bruchs
  • Abklärung einer Kopfverletzung nach einem Unfall bei Verdacht auf Gehirnerschütterung oder Blutungen innerhalb des Schädels
  • Rechtzeitige Diagnose von Gefäßverengungen z.B. der Herzkranzgefäße mittels Angiographie und damit Senkung des Herzinfarktrisikos durch Anwendung einer geeigneten Intervention, z.B. einer Aufdehnung des verengten Gefäßes unter Durchleuchtungskontrolle
  • Brustkrebsfrüherkennung bei Frauen zwischen 50 und 69 Jahren im Rahmen des Mammographie-Screening-Programms.

Quelle: Bundesamt für Strahlenschutz

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Autor: rockpop

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