Die Strahlentherapie erfolgt, bis auf ganz wenige spezielle Ausnahmen, nicht in einer einzigen Bestrahlung.
Bei der sog. fraktionierten Strahlentherapie wird nicht die gesamte zur Tumorvernichtung erforderliche Strahlendosis auf einmal appliziert, vielmehr erfolgt die Strahlenbehandlung in Form von vielen kleinen Portionen, den sog. Fraktionen.
Die Dosisangabe erfolgt hierbei in Gy (Gray) (1 Gy entspricht 100 rad). Üblicherweise wird einmal täglich mit 1,8 – 2,0 Gy bestrahlt, an fünf Werktagen der Woche.
Zur Erhöhung der Flugsicherheit wird in den meisten europäischen Ländern auf Ganzkörperscans der Passagiere mit elektromagnetischen Millimeterwellen gesetzt. Diese Wellen gelten als unbedenklich, obwohl Langzeitwirkungen dieser Strahlen auf den menschlichen Organismus kaum erforscht sind.
Dagegen erfolgen an vielen Flughäfen in den USA Ganzkörperscans mit ionisierender Strahlung im Niedrigdosisbereich – ist das gefährlich?
Zwei US-Wissenschaftlerinnen geben nach einer Modellrechnung zu den möglichen gesundheitlichen Konsequenzen eines Röntgen-Ganzkörperscans Entwarnung: Die Strahlenbelastung von 0,03 bis 0,1 µSv/min pro Scan ist nicht höher als die natürliche Strahlenbelastung während 3 bis 9 Minuten im täglichen Leben. 1.000 Airport-Scans entsprächen der Belastung einer Röntgenthorax-Untersuchung, 4.000 Scans der einer Mammographie.
In Röntgenabteilungen und in Praxen werden zur technischen Durchführung der Röntgenaufnahmen MTA-R und MFA mit Röntgenschein eingesetzt.
Die technische Durchführung umfasst:
das Einstellen der technischen Parameter an der Röntgeneinrichtung,
Lagern des Patienten oder des Tieres unter Beachtung der Einstelltechnik,
Zentrieren und Begrenzen des Nutzstrahls,
Durchführen von Strahlenschutzmaßnahmen und
Auslösen der Strahlung.Je nachdem ob MTA-R, MFA oder beide Berufsgruppen eingesetzt werden, kann das entsprechend § 24 Abs. 2 Auswirkungen auf den Betrieb haben. Insbesondere dann wenn der Arzt nach dem Stellen der rechtfertigenden Indikation die Praxis oder das Krankenhaus verlässt und MTA-R, bzw. MFA die technische Durchführung in seiner Abwesenheit vornehmen sollen. MTA-R dürfen das – MFA mit Röntgenschein dürfen das nicht!
Heute im Stichwortsonntag, möchten wir auf ein allgemeines Thema schauen, nämlich der Weg des Patienten zum Röntgen.
An erster Stelle dieser Kette kommte natürlich das Trauma oder der akute Schmerz oder die Pathologika. Man entschließt sich in das Krankenhaus zu fahren. Dort angekommen wird man erstmal in der ZNFA oder der Aufnahme aufgenommen um an die Versicherungsdaten, Geburtsdatum, Adresse und natürlich Name zu kommen. Diese Daten erlauben es dem KIS (Krankenhausinformationssystem) den Patienten seiner persönlichen Akte zuzuweisen, sodass keine Verwechslung geschehen kann.
Begriffserklärungen aus der Radiologie-Informationstechnik
DICOM ist die Abkürzung für DIGITAL IMAGING AND COMMUNICATIONS IN MEDICINE und bezeichnet einen Standard für den Informationsaustausch in der Medizin. DICOM stellt sicher, dass Dateien, zum Beispiel digitale Röntgenbilder oder CT-Aufnahmen, auf den Geräten unterschiedlicher Hersteller abgerufen und genutzt werden können. Neben dem Bilddatensatz enthält DICOM auch einheitliche Datenfelder für die Angaben zum Patienten, Befund und Untersuchungsprotokoll.
PACS bedeutet PICTURE ARCHIVING AND COMMUNICATION SYSTEM. PACS-Systeme erlauben das Abspeichern digitaler Befunde auf dem zentralen Serversystem einer Klinik oder einer radiologischen Praxis. Neben den Angaben zum Patienten stehen diese digitalen Bilddaten ohne Trägermedien (Röntgenfi lme) zur Begutachtung und Archivierung zur Verfügung. PACS-Systeme bilden die Basis teleradiologischer Arbeit, da sie auch den elektronischen Transport medizinischer Bildbefunde ermöglichen.
Jeder Mensch würde auf der Stelle tot umfallen, wenn er auch nur einem Bruchteil der Strahlungsdosis ausgesetzt wäre bei der dieses Bakterium noch prächtig wächst und gedeiht.
Das Deinococcus radiodurans ist ein extremophiles Bakterium, das gegen ionisierende Strahlung nahezu immun ist. Es gehört zu den gram-positiven Kokken, besitzt jedoch eine für gram-negative Bakterien typische Zellwand. Das in der gram-negativen Zellwand enthaltene Lipid A fehlt.
D. radiodurans vermag noch bei chronischen (andauernden) Strahlendosen von 60 Gy pro Stunde zu wachsen und zu gedeihen.
Es klappt nur im Vakuum, aber es klappt: Wird Klebeband von der Rolle abgezogen, entsteht eine schwache Röntgenstrahlung. Man braucht also nicht unbedingt eine Röntgenröhre, wenn man sich im Notfall mal den Finger röntgen will! Eine Vakuumpumpe und die Rolle Tesafilm reichen hierzu vollkommen aus. Wird das Klebeband schnell genug abgerollt, sendet es Licht und Röntgenstrahlung aus. Forscher konnten damit sogar einen Finger durchleuchten.
Deutlich war der Fingerknochen auf der Röntgenaufnahme zu erkennen. Die nötige Strahlung dafür stammte aber nicht aus einer Röntgenröhre, sondern aus einer einfachen Klebebandrolle. Amerikanische Physiker mussten dazu einen langen Streifen nur schnell genug abziehen: mit etwa drei Zentimeter pro Sekunde. Wie sie in der Zeitschrift “Nature” berichten, sei ein seit Jahrzehnten bekannter Effekt namens Tribolumineszenz für das Aussenden von Röntgenlicht verantwortlich.






